Katastrophen suchen Bezirk Tulln heim

Katastrophen suchen Bezirk Tulln heimDas Herz des niederösterreichischen Feuerwehrwesens schlägt in Tulln - schon alleine weil sich hier der Sitz des Landesfeuerwehrverbandes und des Feuerwehr- und Sicherheitszentrums befinden. Am Samstag, dem 5. Oktober galt diese Feststellung aber ganz besonders: In verschiedenen Gemeinden des Bezirkes fand nämlich die diesjährige Landeskatastrophenübung statt. Auf der Donau musste dabei beispielsweise ein Schiff evakuiert werden, in Grafenwörth ein Schadstoffaustritt bewältigt und in Klosterneuburg eine Gasexplosion abgearbeitet werden.

15 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram waren im Rahmen des 2. Zuges der 19. Katastrophenhilfsdienstbereitschaft bei einem Blackout, also einem großflächigen Stromausfall, in Großweikersdorf eingesetzt. Dort musste die Abwasserentsorgung mit Notstromaggregaten am Laufen gehalten werden. Außerdem übernahmen zwei Kirchberger Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit bei einem Hochwasser-Szenario im Raum Atzenbrugg.

Die Übung, an der neben der Feuerwehr mehrere weitere Einsatzorganisationen und das Bundesheer teilnahmen, fand große mediale Resonanz. Nicht zuletzt war auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in den Führungsstab eingebunden.

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Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Ing. Martin Freiberger-Scharl

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