Hilfe Hand in Hand

Hilfe Hand in HandWie nahe Übung und Einsatz beieinander liegen, hat der 7. November wieder einmal hautnah bewiesen. Haben die Feuerwehrmitglieder bisher oft die Erfahrung gemacht, dass vieles, was sie geübt haben, bald darauf „in echt“ geschehen ist, war es diesmal umgekehrt: Zu Mittag wurden sie zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Am Abend stand dann eine schon länger geplante Schulung zu dem Thema am Programm.

Dazu trafen sich 33 Kameraden am Gelände von Auto Graf in Kirchberg am Wagram, einem langjährigen Partner der Feuerwehr. Bewusst waren dabei nicht nur die Florianijünger aus Kirchberg am Wagram und Mallon, sondern auch die Kameraden aus Ober- und Mitterstockstall eingeladen. Diese führen in ihren Feuerwehrautos zwar kein technisches Gerät mit. Im Ernstfall können die meisten Vorarbeiten bei einer Menschenrettung aus einem Auto aber auch ohne komplexe Ausrüstung durchgeführt werden. Außerdem ist es gerade bei Personalknappheit untertags wichtig, dass alle Kameraden an der Einsatzstelle zusammenhelfen, egal aus welcher Ortschaft sie kommen.
Die Ausbildner zeigen daher vor, wie man mit einfachsten Mitteln Fahrzeuge stabilisieren und Zugänge zu Verletzten schaffen kann. Auch Maßnahmen rund um das Unfallfahrzeug, wie das Absichern einer Unfallstelle oder der Aufbau eines Brandschutzes, wurden wiederholt. Als Höhepunkt konnten alle Teilnehmer schließlich an zwei Fahrzeugen noch mit Schere und Spreitzer arbeiten um die Abläufe „an der Front“ besser kennenzulernen. In den nächsten Wochen soll dieselbe Aktion dann auch noch mit den Feuerwehren aus Engelmannsbrunn und Unterstockstall durchgezogen werden.

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Text&Fotos: Stefan Nimmervoll

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