Unfreiwillige Trennung von Rad und Mähdrescher in Kirchberg am Wagram

Unfreiwillige Trennung von Rad und Mähdrescher in Kirchberg am WagramUnsere bundesdeutschen Freunde würden sagen: „Der hat ja ein Rad ab.“ Wir meinen lieber: „Dem ist das Radl davon grennt.“ Das Ergebnis ist dasselbe – beim Kreisverkehr in Kirchberg am Wagram befand sich das Hinterrad eines Mähdreschers am Nachmittag des 20. Oktober 2021 nicht mehr da, wo es hingehört. Weil sich dieses genau dort, wo aus vier Richtungen Fahrzeuge daherkommen, verabschiedet hatte, stellte die Maschine alsbald ein veritables Verkehrshindernis dar. Ganz zu schweigen von der aufwändigen Reparatur, hätte schon alleine die Anfahrt des Gerätes einer Fachwerkstätte einige Zeit in Anspruch genommen. Daher entschied die hinzugekommene Polizei bald, dass die tonnenschwere Maschine rascher aus dem Weg geräumt werden muss und die Feuerwehr gebraucht wird.


Der geplante Abstellplatz, auf dem die gebrochene Radaufhängung dann in Ruhe von Servicekräften instandgesetzt werden soll, befindet sich eigentlich nur einige Schritte entfernt und in Rufweite. Dennoch stellte sich die Überwindung der paar Meter bis zum Freibad für die Kameradinnen und Kameraden der Wehren aus Kirchberg am Wagram und Engelmannsbrunn und die Mitarbeiter der Straßenmeisterei als eine größere Herausforderung heraus als zunächst angenommen. Immerhin bringt ein Lexion doch einiges an Kampfgewicht auf die Waage, das erst angehoben werden will. Gelungen ist dies schließlich über Hebekissen und einen Kreuzstapel. Allerdings war es dann nicht möglich, das Rad auch nur behelfsmäßig zu befestigten. Daher wurde ein Hubwagen zu Hilfe genommen, auf dem der Mähdrescher im Schneckentempo Richtung Parkplatz kroch. Die landtechnische Expertise eines der ausgerückten Kameraden trug dabei wesentlich zum Einsatzerfolg bei. Nach zwei Stunden konnte schließlich abgeklatscht und „Weg frei“ gegeben werden.

 

Fotogalerie

 

Information

Text: Stefan Nimmervoll, Fotos: Jürgen Pistracher

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