Kirchberg: Unfall in der Passauerstraße ist Menschenrettung Nr. 3

Person unter Oldtimertraktor in Fels am WagramSchon wieder beginnt eine neue Woche für die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram mit einer Alarmierung zu einem Einsatz zur Rettung von Menschenleben, dem dritten binnen sieben Tagen. Nach der Türöffnung mit einem Schwerverletzten am vergangenen Montagmorgen in Engelmannsbrunn und dem Traktorunfall in Fels am Wagram am Freitag war es am 29. März 2021 ein heftiger Verkehrsunfall in Kirchberg, der den Puls der Feuerwehrleute in die Höhe gehen ließ.

Kurz nach 8 Uhr war ein Dacia trotz Nachrang aus der Einbahn vom Marktplatz her in die Passauerstraße eingefahren und mit einem anderen PKW kollidiert. Das Fahrzeug wurde dabei gegen die Begrenzungsmauer eines Hauses geschleudert und der Lenker schwer verletzt in dem Wrack eingeschlossen.

In der ersten Alarmierung für die Feuerwehr war von einem Unfall zwischen Oberstockstall und Ruppersthal ausgegangen worden, also wurden auch die Kameraden aus Oberstockstall und Ottenthal zum Einsatz gerufen. Schon die ersten Kirchberger Feuerwehrleute, die über die Passauerstraße ins Depot fahren wollten, stießen aber auf den eigentlichen Einsatzort. Da zunächst unklar war, ob es sich nun um ein und dasselbe oder zwei unterschiedliche Szenarios handelt, machten sich auch zwei Rettungshubschrauber auf den Weg. Nach einer Kontrollfahrt durch die Feuerwehr konnten aber alle Einsatzkräfte zur eigentlichen Einsatzstelle umdirigiert und der zweite Christophorus abbestellt werden.

In der Passauerstraße schoben die Kameraden derweil schon das zweite Unfallauto zurück, um überhaupt ordentlich Zugang zu dem zwischen Mauer und Fahrzeug eingezwängten Dacia zu bekommen. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Beifahrertür per Spreitzer entfernt, um das Unfallopfer mittels Spine Board aus dem Wrack heben zu können.

Die zwei völlig zerstörten Fahrzeuge wurden im Anschluss den beiden Abschleppunternehmen aus Kirchberg überantwortet. Die Feuerwehr Kirchberg übernahm die Aufgabe diverse Flüssigkeiten von der Fahrbahn zu waschen. Einmal mehr hat sich das beinahe schon blinde Verständnis mit den Feuerwehren aus den Nachbargemeinden, diesmal der FF Ottenthal, bewährt. Für die Zeit bis nach Ostern hätten die Florianijünger aus Kirchberg nun jedenfalls genug Aufregung gehabt. 

Fotogalerie

 

Information

Text: Stefan Nimmervoll, Fotos: Jürgen Pistracher

 

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