Eiskalter Dachstuhlbrand in Gösing

Eiskalter Dachstuhlbrand in GösingAm 14. Februar 2021 sind Faschingssonntag und Valentinstag an einem Tag zusammengefallen – und trotzdem haben die Feuerwehrleute aus Gösing am Wagram und den Nachbarortschaften am späten Abend wenig zu lachen gehabt. Sie wurden, über die Bezirksgrenzen hinweg bis nach Hohenwarth, um 20:50 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in der Burggasse alarmiert.

In der Erstinformation war von einer Explosion einer Wärmepumpe ausgegangen worden. Die genaue Brandursache wird zur Stunde aber noch von den Polizeiermittlern erhoben. Jedenfalls konnte die ersteintreffende Feuerwehr Gösing bald erleichtert feststellen, dass die in dem historischen Gebäude wohnhafte Familie nicht zu Hause und daher nicht in Gefahr ist. Somit konnte unverzüglich unter Atemschutz mit einem Innenangriff auf den in Flammen stehenden Dachboden begonnen werden. Um besser zum Brandherd zu gelangen, wurden dafür auch Dachziegel von den verbrannten Balken abgeräumt. Eine besondere Herausforderung stellten die Minustemperaturen in der frostigen Winternacht dar, die das Löschwasser auf der Straße rasch gefrieren und die Schläuche „bocksteif“ werden ließen. Dennoch gelang es bald die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Routinemäßig wurde das Brandobjekt im Anschluss noch mitteln Wärmebildkamera auf etwaige Glutnester kontrolliert. Die Feuerwehr Grafenwörth rückte zudem mit ihrem Atemluftkompressor zur Befüllung der leeren ATS-Flaschen an. Nach rund zweieinhalb Stunden konnten die ortsfremden Feuerwehren schrittweise zusammenpacken und abrücken. Die Kameraden aus Gösing blieben noch als Brandwache vor Ort. Ausgerückt waren neben diesen auch Einheiten aus Engelmannsbrunn, Fels am Wagram, Grafenwörth, Hohenwarth, Stettenhof und der Zug Mallon der FF Kirchberg am Wagram. Insgesamt standen fast 100 Mann im Einsatz.

Zur Info: In den kommenden Tagen wird der Alarmplan der Feuerwehr Kirchberg am Wagram umgestellt. Die Fahrzeuge aus der Kirchberger Garage und die diesmal noch extra alarmierte Pumpe Kirchberg (früher das KLF Mallon) werden dann immer gemeinsam ausrücken. Nähere Hintergründe dazu folgen in den nächsten Tagen.

 

Fotogalerie

 

Information

Text: Stefan Nimmervoll, Fotos: FF Hohenwarth

 

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