Hupf in Gatsch - LKW-Bergung in Engelmannsbrunn

Hupf in Gatsch - LKW Bergung in EngelmannsbrunnAugenscheinlich völlig unterschätzt dürfte am 28. Jänner ein Lastwagenfahrer aus Wien die Bodenbedingungen in einem Hohlweg in Engelmannsbrunn haben, an dessen Ende er Bauschutt aufladen sollte. Sein Kranwagen begann bereits nach kurzer Fahrt am glitschigen Boden hin und her zu rutschen und im Morast zu versinken. Nachdem es für ihn irgendwann weder vor noch zurück gab, musste der Lenker absteigen und sich um Unterstützung umsehen.

Schließlich erreichte der telefonische Hilferuf das Kommando der örtlichen Feuerwehr, das aber gerade nicht in der Nähe war. Daher ließ dieses um 8:50 Uhr zunächst die Kameraden der Feuerwehr Engelmannsbrunn als „Spähtrupp“ alarmieren. Nach kurzer Lageeinschätzung wurden dann auch die Nachbarn aus Kirchberg am Wagram zum Einsatzort gerufen.
Gemeinsam erwogen die Verantwortlichen dann verschiedene Möglichkeiten, wie man das festgefahrene Gefährt wieder mobil machen könnte. Da eine Zufahrt mit dem Rüstlöschfahrzeug die Gefahr mit sich gebracht hätte, damit ebenfalls stecken zu bleiben, wurde ein Traktor beigezogen, um den LKW langsam nach hinten zu ziehen. Das funktionierte wenige Meter weit recht gut. Aufgrund einer unbedachten Lenkbewegung des Chauffeurs rutschte der Lastwagen dann jedoch seitlich in den Graben, was die Aufgabe einigermaßen verkomplizierte. Erneut wurde beraten und eine neue Lösung ersonnen, bei der sich der Kranarm des Fahrzeugs als wertvolles Werkzeug erwies. Mit diesem als Stütze gelang es den Lastwagen langsam so weit anzuheben, dass Pölzhölzer untergeschoben werden konnten. Mit einem Schwenk des Auslegers auf die gegenüberliegende Seite wurde das Gewicht schließlich so weit verlagert, dass es möglich war mit dem Traktor ausreichend Zug auszuüben um die Reifen auf halbwegs soliden Boden zu bekommen. So konnte der LKW schließlich nach rund eineinhalb Stunden endgültig befreit werden.

Fotogalerie

 

Information

Text: Stefan Nimmervoll, Fotos: Hermann Pistracher

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