Heckklappen-Rettung in Ruppersthal

Heckklappen-Rettung in RuppersthalNicht ganz aneinander vorbeigekommen sind am Nachmittag des 28. Februars zwei Fahrzeuge in einer scharfen Kurve nahe des Pleyel-Kulturzentrums in Ruppersthal. Sie prallten seitlich versetzt, aber dennoch frontal ineinander. Ein Wagen wurde über eine Böschung in eine angrenzende Wiese geschleudert, der zweite blieb auf der Fahrbahn stehen. Da eine Insassin ihr Auto nicht selbstständig verlassen konnte, wurde von der Landeswarnzentrale der Feuerwehr um 16:52 Uhr das Alarmbild „T2 – VU mit 1 eingekl. Person“ ausgelöst. Im konkreten Fall bedeutete das die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Ruppersthal, sowie der Kameraden aus Großweikersdorf und Kirchberg am Wagram.

Da sich die Informationen, die bei der Alarmzentrale aufgelaufen waren, als ungenau herausstellten, begaben sich die Einsatzfahrzeuge zunächst auf eine falsche Fährte und suchten auf der Straße zwischen Ruppersthal und Großweikersdorf. Nach Korrektur der Angaben auf Richtung Baumgarten wurden die Feuerwehren aber per Funk rasch zum richtigen Einsatzort umgeleitet. Dort konzentrierten sich die Arbeiten zunächst auf das auf der Fahrbahn befindliche Fahrzeug. Die Kameraden der Feuerwehr Großweikersdorf entfernten zunächst die Fahrertür, um einen besseren Zugang zur Patientin zu gewährleisten. Die Rettung der Frau erfolgte schließlich mittels Spineboard über den Kofferraum ihres Toyotas.
Nach der medizinischen Erstversorgung der Patienten wurden diese vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht. Der ebenfalls anwesende Rettungshubschrauber kehrte leer zu seinem Stützpunkt zurück. Im Anschluss hatten die Feuerwehren noch die beschädigten PKWs zu bergen. Der im Frontbereich schwer beschädigte Renault, der sich in die Böschung gebohrt hatte und halb in der Luft hing, wurde vom Kran des Weikersdorfer Wechselladefahrzeuges so weit aufgehoben, dass ein Abschleppwagen darunter schieben und ihn aufnehmen konnte. Das zweite Fahrzeug wurde mit einer Abschleppachse aus dem Gefahrenbereich verbracht. Da sich der Unfall am frühen Abend eines Freitages ereignet hatte, an dem viele Kameraden bereits zu Hause sind, stand eine Armada an Einsatzkräften zur Verfügung. So rückten alleine aus Kirchberg am Wagram 18 Florianijünger aus.

Fotogalerie

 

Information

Text: Stefan Nimmervoll, Fotos: Ing. Andreas Röger

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