Serienunfall im Graupelregen auf der S5

Serienunfall im Graupelregen auf der S5Ein Großaufgebot an Rettungskräften musste am 13. Dezember 2018 zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn S5 ausrücken. Bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen waren in Fahrtrichtung Wien kurz vor der Abfahrt Tulln mehrere Fahrzeuge zusammengestossen. Um 13:24 Uhr wurden die Feuerwehren aus Utzenlaa, Absdorf, Kirchberg am Wagram und Tulln zu einer „Massenkarambolage mit mindestens zehn Fahrzeugen, darunter PKWs und LKWs“ alarmiert. Auch von eingeklemmten Personen war im Alarmtext die Rede. Neben rund 80 Feuerwehrleuten wurde folglich auch eine Heerschar an Rettungssanitätern zum Unfallort bestellt.
Auch wenn letztlich „nur“ sieben Fahrzeuge an dem Serienunfall beteiligt waren, bot sich am Unfallort ein Bild der Verwüstung. Ein Auto war heftig mit einem Lastwagen eines Werttransportunternehmens kollidiert. Sein Lenker musste von den Feuerwehrkräften mittels Crashrettung aus dem Wrack befreit werden und wurde laut Informationen des Landesfeuerwehrkommandos „schwerst verletzt“. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Spital geflogen.
Seitens der Feuerwehr Kirchberg wurde das hydraulische Rettungsgerät vorbereitet, musste aber nicht zum Einsatz gebracht werden. Nach der Verletztenversorgung übernahmen die 12 Kameraden die Bergung von zwei Unfallfahrzeugen. Diese wurden aus dem Graben gezogen und so am Pannenstreifen abgestellt, dass sie auf Abschleppwägen verladen werden können. Die Autobahn blieb bis 16 Uhr gesperrt.

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Information

Text: Stefan Nimmervoll, Fotos: Hermann Pistracher
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