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Donnerstag, 9. Dezember 2009
Dramatische Szenen spielten sich am Abend des 9. Dezember gegen 22.45 Uhr in einem Einfamilienhaus in Neustift im Felde ab: Im hinteren Außenbereich des Hauses war laut Angaben der Hausbesitzerin eine Matratze von einer Zigarette in Brand gesetzt worden und hatte abgelagertes Holz entzündet. In weiterer Folge hatte sich das Feuer rasch auf den darüber liegenden Stiegenaufgang und die Verschalung des Daches ausgebreitet. Durch ein geborstenes Fenster zogen dichte Rauchschwaden in die Räume des Hauses. Unverzüglich nach Absetzen eines Notrufes heulten die Sirenen in Neustift, Altenwörth un Winkl. Bereits für die Mannschaft des ersteintreffenden Fahrzeuges aus Neustift war die Gefährlichkeit der Situation erkennbar: Eine an mobile Sauerstoffversorgung angewiesene alte Dame befand sich noch im immer dichter werdenden Rauch ihre Tochter weigerte sich das Haus ohne sie zu verlassen. Sofort wurde eine Erhöhung der Alarmstufe von B2 auf B3 veranlasst und somit auch die Feuerwehr Kirchberg am Wagram und Kollersdorf alarmiert. Intuitiv entschieden sich zwei Kameraden der Feuerwehr Neustift und ein Polizist der ebenfalls eintreffenden Streife Kirchberg am Wagram in das Zimmer vorzudringen um die Frau zu retten. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Dame gefunden und mit ihrem Sauerstoffgerät aus dem Brandobjekt gebracht werden. Beide Frauen wurde den wenig später eintreffenden Kräften des Roten Kreuzes übergeben. Da der genaue Brandherd zu diesem Zeitpunkt noch nicht lokalisiert war, wurde mit der Brandbekämpfung von zwei Seiten begonnen. Ein Atemschutztrupp ging mit einem Hochdruckschlauch ins Innere des Hauses vor, während ein anderer Trupp durch den Garten zum Außenangriff vorging. Der Rest war Feuerwehr-Routine: Beide Trupps trafen am Stiegenaufgang zusammen und löschten gemeinsam das soeben durchschlagende Dach am Feuer und das gelagerte Holz ab. Zur Sicherheit wurde die Wärmebildkamera des Feuerwehrabschnittes Kirchberg am Wagram hinzugezogen um keine Glutnester zu übersehen. Nachdem die Räume mittels Überdruckbelüftung rauchfrei gemacht wurden, konnten die meisten Hilfskräfte gegen Mitternacht den Einsatzort verlassen. Ausgerückt waren 65 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto & Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 4. Dezember 2009
Zur traditionellen Weihnachtsfeier des Feuerwehrabschnitts Kirchberg am Wagram kamen Kameraden der 32 Wehren im Gasthaus Maurer in Großweikersdorf zusammen. Im Beisein von Nationalratsabgeordneten Johannes Schmuckenschlager, Bezirkshauptmann Andreas Riemer und Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Thallauer wurden im Laufe des Abends auch verdiente Feuerwehrmänner für ihren jahrzehntelangen Einsatz geehrt. Von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg erhielt Gerhard Prosl das Ehrenzeichen für 25-jährige Tätigkeit. Karl Schuhmeister wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Feuerwehrwesen geehrt. Die Kameraden gratulieren herzlich.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto & Edit: Jürgen Pistracher
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Ein Treffen abseits von Wiederholungen und Schularbeiten genossen die Kinder der Lerntiger Kirchberg mit zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg. Eigentliches Ziel des Nachmittags war die richtige Räumung des Raumes im Gesundheitszentrum zu üben um im Notfall ein richtiges Reagieren zu gewährleisten. Nachdem dies perfekt durchgeführt worden war, durften sich die Kleinen am HD-Rohr des Rüstlöschfahrzeuges versuchen und bekamen die Atemschutzgeräte vorgeführt.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Paul Fitzka, Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag 10. Oktober 2009
An einer Übung der anderen Art nahmen .. Kameraden der Feuerwehr Kirchberg am 10. Oktober teil: In Neudegg wurde zur Festigung der Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften des Roten Kreuzes und der Feuerwehren ein großangelegtes Übungsszenario aufgebaut. Als Ausgangslage wurde folgendes Szenario angenommen: Mehrere Personen stürzten eine Felswand hinab und blieben schwerst verletzt im unwegsamen Gelände liegen. Die alarmierten Feuerwehren arbeiteten sich von zwei Seiten an die Unfallstelle heran. Von oben wurde mittels Kranfahrzeug Versorgungsmaterial des Roten Kreuzes heran gebracht und verletzte Personen geborgen. Von unten wurde eine Schneise in das Waldstück geschlagen, um den Betrieb einer professorischen Seilbahn zum Abtransport der Verunfallten zu ermöglichen. Die Erstversorgung und weitere medizinische Schritte wurde durch das Rote Kreuz sichergestellt. Nachdem diese schwierige Aufgabe gelöst werden konnte, verzögerte sich die für den Mittag geplante Heimfahrt noch: Das RLF einer teilnehmenden Feuerwehr drohte eine Böschung hinabzustürzen, nachdem das Erdreich beim Befahren nachgegeben hatte. Zum Glück waren noch alle Einsatzkräfte der Übung in der Umgebung, sodass sofort mit der Hilfeleistung begonnen werden konnte. Mit dem Kranfahrzeug der FF Großweikersdorf, dem RLF Kirchberg/Wagram und 2 Traktoren wurde das verunfallte Fahrzeug gesichert und mit vereinten Kräfte auf festen Untergrund gezogen werden, sodass es auf anderem Weg den Weingarten verlassen konnte.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Walter Böck, Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, 7. September 2009
Ursprünglich zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen bei der Kreuzung Penny-Markt wurde die Feuerwehr Kirchberg in den Mittagsstunden des ersten Schultages gerufen. Als die Kameraden mit dem RLF und dem KRF am Ort des Geschehens eintrafen, waren die PKW bereits zur Seite gestellt und wurden vom Abschleppwagen des vis a vis gelegenen Autohauses Graf weggebracht. Da aus den Unfallautos Betriebsmittel ausgetreten und in die Eisenbahnunterführung gelaufen waren, begann die FF sofort mit dem Auftragen von Bioversal auf die rund 50 Meter lange Ölspur. Nach kurzer Einwirkzeit kam die Straßenwaschanlage des Rüstlöschfahrzeuges zum Einsatz, sodass nach die Straße nach rund einer dreiviertel Stunde dem Streckendienst der Straßenmeisterei in gesäubertem Zustand übergeben werden konnte.
Feuerwehr Kirchberg 8 Mann
Polizei Kirchberg 2 Mann
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 4. September 2009
30 Jahre Jürgen Pistracher gilt es für Freunde und Kameraden des Jubilars am Freitagabend zu feiern. Der engagierte Verwalter der Feuerwehr Kirchberg am Wagram und Öffentlichkeitssachbearbeiter des Feuerwehrabschnittes lud dazu in den Garten seines Hauses in die Hubertusgasse, wo es bei Grillerei und guten Weinen trotz Regens einige entspannende Stunden lang gut auszuhalten war. Natürlich kamen die Kameraden nicht mit leeren Händen: Ein Gutschein für Jürgens zweite Leidenschaft die Fotographie soll eine weitere Aufrüstung des Profi-Equipements ermöglichen.
Text: Stefan Nimmervoll
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Samstag, 22. August 2009
Der denkbar kürzeste Weg zum Einsatzort bot sich der Feuerwehr Kirchberg am Wagram Samstagabend: In dem Wohnblock in der Hubertusgasse, in dem auch das Feuerwehrdepot untergebracht ist, war eine alte Dame gestürzt und konnte selbstständig nicht mehr aufstehen. Die Hilfswerk-Betreuerin der Seniorin hörte deren Hilferufe durch die Wohnungstüre, konnte aber nicht aufsperren, da innen der Schlüssel steckte. Nachdem bereits die Polizei anwesend war, eilten die ersten der per SMS alarmieren Kameraden bereits zu Fuß durch das Stiegenhaus zu Hilfe. Nachdem die Erkundung nach offenen Fenstern oder einer Balkontüre negativ verlaufen war, entschloss sich die Feuerwehr die Tür mit sanfter Gewalt zu öffnen. Relativ rasch konnte das Schloss aufgedrückt werden. Sodass das mittlerweile eingetroffene Rote Kreuz die medizinische Versorgung der Dame übernehmen konnte.
Feuerwehr Kirchberg 10 Mann
Polizei Kirchberg 2 Mann
RK Grossweikersdorf 3 Mann
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Christoph Zeitlinger, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 21. August 2009
Die angenehmen Seiten des Feuerwehrlebens zeigten Kameraden aus Kirchberg am Wagram und Engelmannsbrunn 15 Kindern des Hilfswerk-Kindersommers. Im Rahmen dieses Erlebnisprogramms können Kinder aus allen Gemeinden der Region Wagram unterschiedliche Veranstaltungen besuchen und zahlreiche Vereine und Institutionen kennenlernen. Natürlich will die Feuerwehr dabei nicht nachstehen: Ihr ist es ein Anliegen die Aufgaben und Herausforderungen des Feuerwehrdienstes zu präsentieren und den Kindern „Feuerwehr zum Angreifen“ zu bieten. Dass dabei der Spaß nicht zu kurz kommen darf, ist selbstverständlich. So wurden den Kleinen zunächst das Rüstlöschfahrzeug aus Kirchberg und KLF aus Engelmannsbrunn und deren Funktionen erklärt. Auf besonders Interesse stießen dabei wie zu erwarten das Blaulicht und das Folgetonhorn. Auch die Ausrüstung der Feuerwehrmitglieder wurde aufmerksam beäugt, durften die Kinder doch die wichtigsten Kleidungsstücke selbst anlegen und ausprobieren. Den Höhepunkt stellte den sommerlich heißen Temperaturen gemäß das Spritzen mit dem HD-Rohr und das abschließende „Schaumbad“ im Rondo vor dem Engelmannsbrunner Feuerwehrhaus dar. Waschelnass, aber glücklich konnten die Kinder nach zwei Stunden wieder an (ihre ebenfalls glücklichen?) Eltern übergeben werden.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Christoph Zeitlinger, Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, 11. August 2009
Zu einem Verkehrsunfall mit Menschenrettung auf der B34 zwischen Fels und Feuersbrunn wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram gemeinsam mit den Wehren aus Fels und Grafenwörth um 06:40 Uhr via Sirene, Pager und SMS gerufen. Da auf der Zufahrtsstrecke zum Feuerwehrhaus gerade die Stände für den Laurenzimarkt aufgebaut wurden, mussten einige Kameraden bei der Zufahrt Verzögerungen in Kauf nehmen bis zur Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge hatten Gemeindearbeiter aber ausreichend Platz für ein gefahrloses Ausrücken geschaffen. Auf Höhe der Abzweigung Gösing war es zu einem Zusammenstoß gekommen, als ein Fahrzeuglenker aus einem Güterweg auf die B34 ausfahren wollte und dabei mit einem Wagen, der von einer jungen Feuersbrunnerin gelenkt wurde, kollidierte. Am Unfallort hatte die Feuerwehr Fels gemeinsam mit Ersthelfern und dem Rettungsdienst bereits mit der Befreiung und Versorgung der glücklicherweise nicht eingeklemmten Verletzten begonnen, sodass die 10 Mann der FF Kirchberg nach einiger Zeit in Bereitschaft bereits den Heimweg antreten konnten. Die Feuerwehr Grafenwörth übernahm gemeinsam mit der Feuerwehr Fels das Freimachen der Verkehrsflächen.
Feuerwehr Kirchbergam Wagram 10 Mann
Feuerwehr Fels am Wagram 10 Mann
Feuerwehr Grafenwörth 15 Mann
Notarzthubschrauber Wien
Rotes Kreuz Kirchberg, Rotes Kreuz Langenlois
Polizei
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 24. Juli 2009
Um 16:30 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehren Kirchberg am Wagram und Großweikersdorf zu einem technischen Einsatz nach einem Unwetter in Kirchberg aus. Aufgrund des nächtlichen Sturmes wurden mehrere Bäume im Garten eines Einfamilienhauses so stark beschädigt, dass diese auf das angrenzende Haus zu stürzen drohten. Die Freiwilligen Feuerwehren entfernten die betroffenen Bäume mittels Kranfahrzeug, um die Gefahr abzuwenden. Im Einsatz standen für ca. 2 Stunden die Feuerwehr Kirchberg mit 8 Mann und 3 Mitglieder der FF-Großweikersdorf mit dem Kranfahrzeug.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: FF Großweikersdorf, Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, 18. Juli 2009
Einen Dreher mit Anschlag an die Betonleitschiene legte ein junger Lenker aus dem Bezirk Krems vermutlich aufgrund von Aquaplaning auf der S5 Fahrtrichtung Wien hin. Sein VW blieb daraufhin auf der Überholspur entgegen der Fahrtrichtung liegen. Nachdem die Autobahnpolizei die Unfallstelle provisorisch abgesichert hatte verbrachten die Kameraden der Feuerwehr Kirchberg am Wagram das Fahrzeug so rasch als möglich auf den Pannenstreifen, von wo aus es gesichert verladen werden konnte. Nach rund einer Stunde konnten das Fahrzeug und der unverletzte Lenker schließlich sicher ins Autohaus Graf gebracht werden ehe an das Trocknen der vom strömenden Regen durchnässten Einsatzbekleidung ging.
Feuerwehr Kirchberg am Wagram 10 Mann, RLFA-2000, KRF-B
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, 29. Juni 2009
Erneut zumindest indirekt mit den Unwetter zu tun hatte der nächste Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg: Ein Liefer-LKW samt Anhänger war auf der L46 zwischen Neustift und Kirchberg ins aufgeweichte Bankett geraten und dort bis zur Achse versunken. Zunächst war die Feuerwehr Neustift über Sirene zum Einsatz gerufen worden. Die Florianijünger aus Neustift versuchten zuerst den Hänger mit den Stützen gegen ein Umstürzen abzusichern und mittels Radlader zu bewegen. Das Zugfahrzeug konnte so rasch auf festen Untergrund gezogen werden der Anhänger bewegte sich jedoch nicht. Aufgrund dessen wurde die FF Kirchberg schließlich telefonisch ebenfalls nach Neustift beordert. Nach interner Pageralarmierung rückten 13 Mann in den mittlerweile wieder einsetzenden strömenden Regen aus und halfen zu Beginn den Anhänger mittels Südbahnwinde etwas anzuheben und mit Pölzhölzern die Anhängevorrichtung etwas höher zu stellen, sodass schließlich wieder an den mittlerweile auf das auf festen Boden stehende Zugfahrzeug angekuppelt werden konnte. Ruckweise konnte das mit einer Kette seitlich gegen Umfallen gesicherte Fahrzeug nun aus dem Morast herausgezogen werden. Nach einer nassen Stunde blieb schließlich noch die Säuberung der Fahrbahn ehe die L46 wieder freigegeben werden konnte.
Feuerwehr Neustift im Felde 20 Mann, TLF-2000, KLF
Feuerwehr Kirchberg am Wagram 13 Mann, RLFA-2000, KRF
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, 29. Juni 2009
Wie jedes Jahr in der letzten Schulwoche besuchten vier Kameraden der Feuerwehr Kirchberg die 4. Klassen der Volksschule Kirchberg um die Werbetrommel für die Feuerwehrjugend zu rühren. Der Wettergott hatte Nachsehen mit den Schülern und gönnte ihnen 3 Stunden am Stück ohne Regen, was seit Anfang vergangener Woche kaum der Fall war. So konnte den interessierten Kindern das Rüstlöschfahrzeug vor der Wagramhalle gezeigt werden und das Hochdruck-Rohr getestet werden. Höhepunkt für die Viertklässler war wie zu erwarten die Vorführung des Mittelschaumrohres und das anschließende Bad im Schaum. Ganz nebenbei konnte die Feuerwehr so auch wieder Anmeldungen für die neue Saison der Feuerwehrjugend im Herbst sammeln.
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 26. Juni 2009
Das Unwetter- und Hochwasserchaos in Niederösterreich geht weiter: Nachdem die Pegelstände der wichtigsten Flüsse endlich gesunken sind, sorgen verstärkt heftige Gewitter für gefährliche Situationen. Der Boden ist durch die Regengüsse der letzten Woche so durchfeuchtet, dass kein Wasser mehr aufgenommen werden kann und es sehr rasch zu Überflutungen kommt. Nachdem am Vortag Neudegg von einem solchen kleinräumigen Ereignis betroffen war, ging in den frühen Abendstunden ein Unwetter im Raum Neulengbach/Sieghartskirchen nieder und sorgte dort für überflutete Keller und verwüstete Straßen. Nachdem einige Wehren des Abschnittes Kirchberg bereits um 18.30 Uhr in den südlichen Teil des Bezirkes dirigiert worden waren, wurden um 19.30 Uhr weitere Teile des Katastrophenhilfsdienstzuges alarmiert um sich um 20.15 Uhr zur Bereitschaft in Bierbaum einzufinden. Inzwischen war die Lage in den betroffenen Ortschaften aber so weit überschaubar, dass von einer Abfahrt des KHD-Zuges abgesehen werden konnte. Die meisten Wehren konnten so bereits um 21 Uhr bereits wieder in ihre Heimatortschaften zurückkehren und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto und Edit: Jürgen Pistracher
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Mittwoch, 24. Juni 2009
Durchgängig starke und über mehrere Tage andauernde Regenfälle ließen in weiten Teilen Österreichs zahlreiche Bäche und Flüsse über die Ufer treten und sorgten auch in Niederösterreich für zahlreiche Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren. Nachdem bereits seit einigen Tagen Wehren vor allem in Bergland südlich der Donau gegen die bedrohlich ansteigenden Wassermassen gekämpft hatten, wurde schließlich am Mittwoch die 19. Bereitschaft des 2. KHD-Zuges zum Katastrophenhilfsdienst gerufen.
Vor allem Unterwasserpumpen und Stromerzeuger waren im Bezirk Scheibbs gefragt um die von der über die Ufer getretenen Erlauf angerichteten Schäden in Grenzen zu halten. Nachdem um ca. 8 Uhr die Alarmierung eingegangen war, trafen bereits eine knappe Stunde später 70 Mann mit 12 Fahrzeugen am Treffpunkt in Grafenwörth ein um geschlossen nach Scheibbs abzufahren. Hier waren unterschiedlichste Szenarien zu bewältigen: Beim Krankenhaus Scheibbs drohte in eine Baugrube eingedrungenes Wasser die Stromversorgung des Krankenhauses lahmzulegen. Der Schwerpunkt in Gresten lag in der Trockenlegung des Fernwärekraftwerks und dem Auspumpen zahlreicher Keller. Ein verlegtes Ablaufrohr sorgte hier auch dafür, dass ein Bach direkt durch die Wohngebäude eines Bauernhauses strömte. In Randegg und Wieselburg mussten ebenfalls Häuser ausgepumpt werden. Trotz derzeit fallender Pegel erreichen immer wieder kleine Bäche und Gerinne ungeahnte Dimensionen und bedrohen auch an Hängen gelegene Gebäude.Als besonders kräfteraubend stellt sich immer wieder das Entfernen des Schlammes nach dem Abpumpen des Wassers dar - eine Aufgabe, die den Bewohnern der betroffenen Gebiete in den nächsten Wochen noch öfters bevorstehen wird. Eine endgültige Nachbetrachtung des Einsatzes folgt nach der Heimfahrt vom Einsatz.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto und Edit: Jürgen Pistracher
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Mittwoch, 24. Juni 2009
Unwahrscheinliches Glück hatte eine Zeitungszustellerin aus Neudegg um rund 3.30 Uhr in der Passauerstraße in Kirchberg. Sie wollte mit ihrem PKW Richtung Kreisverkehr fahren, als ein Baum vermutlich aufgrund des durch den Dauerregen der letzten Tage aufgeweichten Bodens umstürzte und quer zur Fahrbahn zum Liegen kam. Dabei wurde das Fahrzeug im Bereich der Motorhaube und der Windschutzscheibe getroffen. Noch während die geschockte Unfalllenkerin in ihrem Fahrzeug sitzend den Feuerwehrnotruf wählte, krachte ein zweiter Baum nur wenige Zentimeter hinter dem Auto herunter, sodass dieses zwischen den beiden massiven Akazien eingeschlossen war. Die Aufgabe der Feuerwehr Kirchberg war es nun zunächst die beiden Bäume zu zerschneiden und von der Fahrbahn zu entfernen um überhaupt zu dem Unfallfahrzeug zu gelangen. Nachdem dies gelungen war, konnte das beschädigte Fahrzeug schließlich weggefahren werden.
Beteiligte Einsatzkräfte:
FF Kirchberg am Wagram mit RLFA-2000, KLF und KRF-B, 14 Mitglieder
Polizei Kirchberg am Wagram
Text: Stefan Nimmervoll, Foto und Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, 20. Juni 2009
Eine Wolke aus Wasserdampf von der Dampflokomotive eines Nostalgiezuges auf dem Weg in die Wachau sorgte für eine Sirenenalarmierung für die Feuerwehr Kirchberg am Wagram: Der Sonderzug musste im Bahnhof Kirchberg längere Zeit warten und daher Überdruck ablassen, was den Anschein einer Rauchwolke über der Gärtnerei Nagy machte. Bereits kurz nach Ankunft bei der Gärtnerei konnten die Kameraden der Feuerwehr Entwarnung geben und ihre Atemschutzgeräte ablegen. Als Entschädigung für die Aufregung wurde den interessierten Feuerwerkern eine kurze technische Einführung in die Lok gewährt ehe der Zug seine Fahrt fortsetzte und die Feuerwehr wieder in ihr Rüsthaus zurückkehrte.
Beteiligte Einsatzkräfte:
FF Kirchberg am Wagram mit RLFA-2000, KLF und KRF-B, 14 Mitglieder
Polizei Kirchberg am Wagram
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Erich Nagy, Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, 28. Mai 2009
Wie jedes Jahr unterstützte die Feuerwehr Kirchberg am Wagram die Aktion „Hallo Auto“ des ÖAMTC mit der Bereitstellung eines Fahrzeuges. Im Rahmen dieses Erlebnisvormittages lernen die Volksschulkinder den Bremsweg eines Fahrzeuges richtig einschätzen und dürfen auch selbst ihre Reaktionszeit in brenzligen Situationen messen. Um den Unterschied zwischen trockener und nasser Fahrbahn anschaulich zu machen, war es Aufgabe der Kameraden für die nötige Nässe auf der Fahrbahn zu sorgen. Zugleich können im Rahmen der Aktion die Aufgaben der Feuerwehr kurz vorgestellt werden und die Werbetrommel für die Feuerwehrjugend gerührt werden.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, 19. Mai 2009
Nicht zur Ruhe kommen momentan die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram. Zwar präsentierte sich die aktuelle Alarmierung gottlob weit weniger dramatisch als am vergangenen Sonntag, der geruhsame Schlaf der Kameraden wurde dennoch um 0:30 Uhr jäh unterbrochen als via Pager zu Auspumparbeiten zur Wohnhausanlage in der Kremserstrasse alarmiert wurde. Infolge eines heftigen Gewitters sammelten sich Oberflächenwässer im unter dem Straßenniveau liegenden Garten des Wohnbaus und drohten über die Terrassentür in eine Wohnung einzudringen. Mit Hilfe der Tauchpumpe rasch Abhilfe geschaffen werden und das Wasser in den Regenwasserkanal eingeleitet werden. Nach rund einer Stunde Tätigkeit im strömenden Regen war die Situation so weit entschärft, dass keine Gefahr mehr für die Wohnung bestand.
Beteiligte Einsatzkräfte:
FF Kirchberg am Wagram mit RLFA-2000 und KRF-B, 12 Mitglieder
Text: Stefan Nimmervoll, Foto u. Edit: Jürgen Pistracher
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Sonntag, 17. Mai 2009
Am 17.05.2009 um 06.30 Uhr, lenkte ein 21-jähriger junger Mann seinen PKW auf der L 46 im Gemeindegebiet von Großriedenthal aus Richtung Kirchberg/Wagram kommend nach Großriedenthal. Im Fahrzeug befanden sich noch zwei Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren. Aus derzeit noch unbekannten Gründen kam der Lenker mit den rechten Rädern seines Fahrzeuges auf die abfallende Böschung und prallte mit der rechten Fahrzeugfront gegen einen auf der Böschung stehenden Obstbaum. Durch die Wucht des Anpralls wurde das Fahrzeug um die eigene Achse gedreht und schlitterte auf der Landesstraße seitlich gegen ein links neben der Fahrbahn befindliches Brückengeländer, wo es in weiterer Folge zum Stillstand kam. Der Lenker wurde bei diesem Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr unter Zuhilfenahme von schwerem Bergegerät geborgen werden. Die beiden Mädchen konnten sich selbst aus dem Unfallwagen befreien. Eine der beiden Mädchen wurde mit schweren Verletzungen an den Armen mit dem Notarzthubschrauber in das Landesklinikum Krems geflogen.
Das andere Mädchen wurde mit unbestimmten Verletzungen mit dem Notarztwagen in das Landesklinikum Waldviertel Horn verbracht. Der Fahrzeuglenker selbst wurde mit leichten Schnittverletzungen an den Händen ebenfalls mit der Rettung in das Landesklinikum Krems eingeliefert.
Beteiligte Einsatzkräfte:
FF Großriedenthal mit TLF und MTF
FF Kirchberg am Wagram mit RLFA-2000 und KRF-B, 13 Mitglieder
FF Ottenthal mit LF-B und MTF, 15 FF Mitgliedern.
Polizei Kirchberg am Wagram mit 3 Autos
Notarztwagen, Rettungswagen und Christophorus 2
Text: SID NÖ, Foto: u. Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, 16. Mai 2009
Die Grundlagen des technischen Einsatzes zu wiederholen und besser kennenzulernen war das Ziel einer Schulung des Unterabschnittes Kirchberg am Wagram in Engelmannsbrunn. 30 Kameraden von 5 Wehren gingen dabei im Stationsbetrieb die wichtigsten Handgriffe und Maßnahmen bei Verkehrsunfällen durch. „Absicherung, Brandschutz und Beleuchtung“ lautete dabei der Name einer Station, „Ketten, Seile und Verbindungen“ der einer anderen. Ebenso konnten sich die Kameraden der kleineren Wehren an Schere und Spreitzer versuchen und das Zusammenwirken bei Menschenrettungs-Einsätzen üben. Als sehr wichtig kann sich im Ernstfall das Erste-Hilfe-Wissen der Feuerwehrleute herausstellen. Daher betreute auch das Rote Kreuz Kirchberg eine Station, in der das Basiswissen um Erstmaßnahmen aufgefrischt wurde. Zu gewissen Uhrzeiten wird es in Zukunft aufgrund der weiter sinkenden Tagesbereitschaft nötig sein noch mehr zusammen zu arbeiten und auch das Gerät der Nachbarwehren zu kennen und bedienen zu können. Daher wird es im Unterabschnitt in Zukunft ein wesentliches Ziel sein vermehrt gemeinsam Übungen und Schulungen durchzuführen.
Beteiligte:
FF Engelmannsbrunn, KLF, 10 Mann
FF Kirchberg am Wagram, RLFA2000, KRF-B, 10 Mann
FF Mallon, KLF, 2 Mann
FF Mitterstockstall, KLF, 4 Mann
FF Unterstockstall, KLF, 4 Mann
RK Kirchberg am Wagram, RTW, 5 Mann
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: u. Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, 12. Mai 2009
Im Graben landete ein Lenker aus dem Bezirk Krems gegen 16.30 Uhr kurz vor der Ausfahrt Fels auf der S5 Fahrtrichtung Krems: Nach einigen Metern Fahrt auf der Böschung verfing sich das Gefährt schließlich im Wildschutzzaun. Eine nachfolgende Lenkerin mit Wiener Kennzeichen wollte daraufhin abrupt auf der Abbiegespur Richtung Langenlois anhalten um Nachschau zu halten. Ihr Kleinwagen wurde von einer Limousine gerammt und ebenfalls in den Straßengraben befördert. Nachdem bereits der Rettungshubschrauber Christophorus 2 zur Versorgung der Verletzten gelandet war, wurde schließlich auch die Feuerwehr Kirchberg zum Unfallort gerufen. Dort galt es zunächst die Absicherung der Unfallstelle gemeinsam mit der Autobahnpolizei vorzunehmen ehe die Wracks auf die Fahrbahn gezogen werden konnten. Dazu mussten zunächst der Wildzaun geöffnet und ein im Radkasten verklemmter Zaunsteher abgeschnitten werden. Für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn einige Male kurz gesperrt werden. Nach 2 Stunden konnten waren alle Unfallfahrzeuge an die Abschleppdienste übergeben, sodass die S5 wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.
P.S.: Als besonders ärgerlich und unangenehm stellte sich wieder einmal die Undiszipliniertheit und Gedankenlosigkeit mancher Verkehrsteilnehmer dar: Bereits 500 Meter vor dem Unfallort war der Pannenstreifen im sich aufbauenden Stau mit zahlreichen Ausweichwilligen (sogar LKWs) verstopft, was der Feuerwehr bei der Anfahrt rund 5 Minuten kostete. Nicht auszudenken, wenn die Alarmierung nicht „Fahrzeugbergung“, sondern „Menschenrettung aus brennendem Fahrzeug“ gelautet hätte...
FF Kirchberg am Wagram: 9 Mann, RLFA-2000, KRF-B
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 8. Mai 2009
100% praktisches arbeiten war an diesem Freitagnachmittag bei der Feuerwehrjugendstunde in Kirchberg am Wagram angesagt. Feuerwehrjugendführerin Teresa Pistracher schnappte sich ihre Mädchen und Buben und fuhr in Begleitung mit Verwalter Jürgen Pistracher, Fahrmeister Thomas Raimerth, Zeugmeister Paul Fitzka, Hilfsjugendführer Wolfgang Krammer und Feuerwehranwerter Thomas Paschinger zum Donau-Altarm in Altenwörth.
Ziel dieser Übung war das Betreiben des Wasserwerfers am Rüstlöschfahrzeug bei voller Leistung, sprich 2.400 Liter pro Minute müssen "verschossen" werden. Um dies zu bewältigen zu können musste die Tragkraftspritze inklusiver 2 Tauchpumpen zur Einspeisung in das Rüstlöschfahrzeug eingesetzt werden. Ehrgeiz und Spaß ließ die Feuerwehrjugend die Aufgabe rasch erledigen. Die Übungsnachbesprechung fand im Kirchberger Cafe Erich bei einem Schleckeis statt.
Solltet Ihr Interesse an der Feuerwehrjugend haben, dann meldet Euch einfach bei der
Feuerwehrjugendführerin Teresa Pistracher:
Handy: 0650 / 890 09 20
Mail: t.pistracher@ffkirchberg.at
Text&Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, 5. Mai 2009
Wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder eine Übung bei der OMV Gasverdichterstation Kirchberg am Wagram durchgeführt.
Diesjähriges Übungsziel war das Retten einer Person und Löschen eines Gasaustrittes. Durch das alljährliche Üben und die Schulungen mit der OMV war das Übungszenario jedoch für die Feuerwehr relativ leicht zu lösen.
Übungsbeaobachter seitenes der OMV Gas waren Brandschutzwart Herbert Tuchny und Verantwortlicher für die Station Kirchberg am Wagram Michael Gruber, die immer wieder Erneuerungen und Tipps weitergeben.
FF Kirchberg am Wagram: 14 Mann, RLFA-2000, KLF
FF Kollersdorf 10 Mann, KLF, MTF
Text&Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, 27. April 2009
Aufgrund eines medizinischen Notfalls wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram um 18 Uhr über Pager zu einer Türöffnung nach Dörfl alarmiert. Als die ausgerückten Kameraden an der Einsatzadresse eintrafen, hatte ein Verwandter die Tür zum Wohnhaus der alten Dame bereits aufgesperrt, sodass sich die Tätigkeit der Feuerwehr auf das Absichern der Landestelle des Rettungshubschraubers beschränkte. Bedauerlicherweise verstarb die Frau noch während der Versorgung durch die Mediziner. Die FF Kirchberg am Wagram möchte den Angehörigen hiermit ihr herzliches Beileid ausdrücken.
Text: Stefan Nimmervoll und Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, 14. April 2009
In einer Kurve auf einem „Hintausweg“ in Winkl kam es am Tag nach dem Osterwochenende kurz nach 15 Uhr zu einem Frontalzusammenstoss zwischen einem Mopedauto und einer Zugmaschine mit Düngerstreuer. Da das Kleinfahrzeug dabei massiv verformt wurde, alarmierte die Landeswarnzentrale neben der örtlichen Feuerwehr auch die Kameraden aus Altenwörth und Kirchberg am Wagram mit ihren Rüstfahrzeugen zur Menschenrettung. Glücklicherweise gelang es den ersteintreffenden Mannschaft von der Feuerwehr, dem Rotem Kreuz und dem Rettungshubschrauber „Christophorus 2“ ohne technisches Gerät einen Zugang zu der Lenkerin zu schaffen. Sie wurde vom Notarzt stabilisiert und mit Verletzungen nicht näher bekannten Grades ins Krankenhaus Krems geflogen. Während am Aixam Totalschaden entstand, konnte der Traktorlenker seine Fahrt mit seinem nahezu unbeschädigten Fahrzeug fortsetzen. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Männer aus Altenwörth und Kirchberg am Wagram wieder abrücken, während die FF Winkl noch die Unfallstelle säuberte.
FF Kirchberg am Wagram: 7 Mann
FF Altenwörth-Gigging 7 Mann
FF Winkl 4 Mann
Polizei, Rotes Kreuz, Christophorus 2
Foto: Hermann Pistracher, Text: Stefan Nimmervoll und Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, 12. März 2009
Ein ideales Übungsobjekt steht den Feuerwehren der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram in den nächsten Wochen zur Verfügung: Für den Neubau von Wohneinheiten im Bereich Kremserstraße/Müllergraben hat die Kremser Wohnbaugenossenschaft GEDESAG einige leerstehende Häuser gekauft und plant diese abzureißen. Eines der leerstehenden Objekte darf bis dahin von den Wehren für Übungen aller Art verwendet werden.
Das mehrgeschossige Haus eignet sich dabei besonders für nasse Innenangriffe und Atemschutzübungen. Das Bauwerk wurde in der vergangenen Woche bereits von zwei Wehren als „Spielwiese“ verwendet: Die Feuerwehr Kirchberg am Wagram ging von einem Zimmerbrand aus und übte das richtige Vorgehen unter Atemschutz; für die Feuerwehr Engelmannsbrunn hieß es „Vermisste Person nach Gasgebrechen“.
Foto und Text: Stefan Nimmervoll und Edit: Jürgen Pistracher
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Mittwoch, 25. Februar 2009
13 Mann des Unterabschnitts Kirchberg am Wagram begaben sich im Rahmen des Einsatzes des Katastrophenhilfsdienstzuges 2/19 am Aschermittwoch in das „Schneeloch“ Annaberg im Bezirk Lilienfeld um Dächer von Schneelasten von bis zu 4 Metern zu befreien. Während in Kirchberg der in der vorigen Woche gefallene Schnee bereits gänzlich geschmolzen ist, kämpfen die Niederösterreichischen Voralpen mit solchen Mengen der weißen Pracht, dass die statische Sicherheit mancher Gebäude nicht mehr garantiert werden kann.
Da für die nächsten Tage weitere Schneefälle prognostiziert werden und danach Tauwetter und Regen zu einer Vervielfachung des Druckes auf die Dächer führen könnte, beschloss die zuständige Behörde gefährdet Objekte von der Feuerwehr abräumen zu lassen. Nachdem bereits am Dienstag Einheiten aus Tulln im Einsatz gestanden waren, folgten am Mittwoch weitere Kräfte aus dem Bezirk nach. Mit Schaufeln und Schneeschubern bewaffnet wurden die Gruppen verschiedenen Gebäuden zugeteilt, wo unzählige Kubikmeter an vom Wind verfrachtetem Schnee bewegt werden mussten. Zur Stabilisierung auf rutschigem Terrain dienten an Kaminen, Firsten und Kranauslegern angebrachte Seile um im Ernstfall Abstürze zu vermeiden. Zu den für die Kirchberger Wehren eingeteilten Anwesen zählten öffentliche Gebäude wie die Volksschule, einige Privathäuser, sowie Lagerhallen in Annaberg, Schmelz und Wienerbruck. Für die KHD-Bereitschaft 2/19 dauerte der Einsatz samt mühevoller Anreise auf Schneeketten von 5 Uhr morgens bis 21 Uhr. Der KHD-Einsatz wird in den kommenden Tagen von weiteren Feuerwehreinheiten fortgesetzt.
Feuerwehr Kirchberg am Wagram 6 Mann
Feuerwehr Engelmannsbrunn 6 Mann
Feuerwehr Mallon 1 Mann
Foto und Text: Stefan Nimmervoll und Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, 14. Februar 2009
Am Samstag, dem 14.02.2009, fand der diesjährige Landesskibewerb der Niederösterreichischen Feuerwehrjugend am Annaberg statt. Bei optimalen Wetterbedingungen konnten sich 13 Kinder der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram am Vormittag noch für das Rennen im ganzen Skigebiet von Annaberg für den Bewerb einfahren. Nach einer Stärkung zu Mittag ging gegen 13:00 Uhr für den Bezirk Tulln das Rennen los. Unsere 12 Starter absolvierten das Rennen bravourös und 4 unserer Florianis schafften es sogar unter die Top 3. In der Altersklasse Tulln I erreichte Matthias Würger den 3. Platz und in der Altersklasse Tulln II erreichten Benjamin Müllner den 1., Sophie Würger den 2. und Claudia Schragner den 3. Platz. Nach dem Rennen konnten die FF-Schifahrer noch die Zeit für sich nutzen und die Pisten hinunter sausen. Um 16:00 fand dann die große Siegerehrung statt und um 17 Uhr trat die FF Kirchberg am Wagram müde, aber sehr stolz auf ihre Medaillen die Heimreise an.
Foto: Jürgen Pistracher, Text: Teresa Pistracher und Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, 14. Februar 2009
Mehr als 100 Teilnehmer von Feuerwehr und Rettung fanden sich am Samstag, 14.02.2009 in Grafenwörth beim Blaulichtforum ein. Thema der von AFKDO Kirchberg/Wagram organisierten Fortbildungsveranstaltung war das taktische Vorgehen beim Großunfällen bzw. Massencrashs.
Durch die überraschend hohe Zahl an Teilnehmern aus den Bezirken Tulln, Krems, Horn, Hollabrunn, St. Pölten und Baden musste die Veranstaltung kurzfristig in den Turnsaal der VS Grafenwörth verlegt werden, wo Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Josef Huber (Bez. Neunkirchen), Bezirksrettungskommandant Stefan Kratky, Helmut Spieslehner, Psychologe beim Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes und Jörg Würzelberger, Chefredakteur der Zeitschrift "FeuerwehrObjektiv" via Videobeamer einige interessante Vorträge gestaltet hatten.
Als erstes stellte Stefan Kratky vom RK Tulln das Vorgehen der Rettungskräfte im Großschadensfall vor und gab einen Einblick in die interne Organisation des Roten Kreuzes. Am Beispiel des Autobusunfalls in Schrems 2006 wurden die neue Taktik der Rettung präsentiert und die Schnittstellen zur Feuerwehr erläutert.
Nach einer kurzen Pause hatte OBR Josef Huber, welcher auch Feuerwehrkommandant der FF Aspang/Wechsel ist einen Vortrag zum Thema "Vorgehen der Feuerwehr" vorbereitet. Die auf der Südautobahn gesammelten Erfahrungen verpackte OBR Huber in anschauliche Tipps und Tricks für den Einsatz auf Autobahnen im Staubereich. Anhand einiger Bilder wurden auch hier diverse Unfälle der letzten Jahre aufgearbeitet. Zum Schluss seiner Ausführungen lieferte OBR Huber noch eine kleine "Zugabe" in Form eines beeindruckenden Erfahrungsberichtes des Großbrandes bei der Fa. Neupack in Hirschwang.
Ein spezielles - oft unterschätztes - Thema behandelte im Anschluss Helmut Spieslehner vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes Tulln. Die Arbeit und die Einsatzmöglichkeiten des KIT standen dabei im Zentrum seines Vortrages. Von der Anforderung des KIT-Teams über die psychischen Effekte von Unfällen bei Einsatzkräften, Beteiligten und Verwandten bis zu den Therapiemöglichkeiten wurden viele interessante Themenbereiche angschnitten.
Zum Abschluss folgte noch Jörg Würzelberger, Chefredakteur der Fachzeitschrift "FeuerwehrObjektiv" mit einem Referat über Medienarbeit und Krisen-PR bei Großeinsätzen. Der Umgang mit Medienvertretern war dabei genauso Gegenstand seiner Ausführungen wie Tipps für Interviews und Pressekonferenzen und das Thema "Medienethik".
In den Pausen zwischen den Vorträgen hatte die FF Grafenwörth Getränke und belegte Brötchen der Fa. Hnuta vorbereitet und es konnte ausgiebig mit den durchwegs kompetenten Referenten diskutiert werden.
Foto: Jürgen Pistracher, Text: FF Grafenwörth und Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, 08. Februar 2009
Kirchbergs Feuerwehrkameraden sorgen weiterhin für die Zukunft der Wehr: Am 17. Jänner 2009 um 07:40 Uhr erblickte Niklas, Sohn vom Kameraden Thomas Straßer und seiner Sieglinde das Licht der Welt. Das Kommando der Feuerwehr Kirchberg am Wagram gratulierte zum neuen Erdenbürger und wünschte ihm einen glücklichen Start ins Leben.
Nach der traditionellen Geschenkübergabe im Feuerwehrhaus, lud die junge Familie zu Kaffee und Kuchen ins Eigenheim in der Bahnstraße ein. Wir wünschen für die Zukunft alles Gute und schöne Zeiten mit beiden Buben.
Foto,Text und Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 30. Jänner 2009
Als Abschluss für das erfolgreiche und spannende Jahr 2008 stand die Überprüfung des Erlernten am Programm. Im Rahmen des Erprobungsspieles, der 1. Erprobung und 2. Erprobung bewiesen die Jugendfeuerwehrfrauen und männer Kommandant Alfred Kink, Kommandantstellvertreter René Schneider und Leiter des Verwaltungsdienstes Jürgen Pistracher ihr Können. Neben der Beantwortung von Fragen zum Thema Organisation und Einsatztaktik mussten die wichtigsten Gerätschaften für den Brandeinsatz und Kleinlöschgeräte erkannt und erklärt werden. Es überrascht wenig, dass die Nachwuchsflorianis glänzen konnten und die Prüfung positiv abschließen konnten.
Foto: Jürgen Pistracher, Text: Teresa Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Mittwoch, 14. Jänner 2009
Zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person kam es am 14.1. gegen 16.15 Uhr auf der L14 kurz nach der Ortsausfahrt Kirchberg. Eine 38-jährige kam bei Schneefahrbahn mit ihrem Mazda 2 von Unterstockstall kommend auf die Böschung und landete mit ihrem Fahrzeug am Dach. Während die verletzte Lenkerin und ihr Beifahrer vom Roten Kreuz versorgt wurden, rückten die Feuerwehren Kirchberg und Unterstockstall zur Fahrzeugbergung aus. Nach Absicherung der Unfallstelle und Errichtung eines Brandschutzes drehten die Kameraden das Kfz händisch auf die Räder zurück. Bereits nach einer halben Stunde waren Wrackteile und Betriebsmittel von der Fahrbahn entfernt und die Wehren konnten ihren Einsatz beenden.
Presseaussendung Polizei:
Am 14. Jänner 2009 gegen 16.00 Uhr lenkte eine 37jährige Frau aus dem Bezirk Tulln ihren PKW im Gemeindebezirk von Kirchberg am Wagram auf der L14, aus Unterstockstall kommend, in Richtung Kirchberg. Ebenfalls im Fahrzeug befand sich der 12jährige Sohn der Frau. Bei StrKm 20,2 kam die Lenkerin aus ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn ab, der PKW geriet auf die Böschung und kippte auf die Fahrbahn zurück, wo er auf dem Dach liegen blieb. Die Fahrzeuglenkerin erlitt schwere Handverletzungen, ihr Sohn lediglich leichte Blessuren, die Verletzten wurden in das Landesklinikum Donauregion Tulln eingeliefert.
Feuerwehr Kirchberg am Wagram: 10 Mann
Feuerwehr Unterstockstall: 12 Mann
Polizei: 4 Mann
Rotes Kreuz: 2 Mann
Straßenmeisterei: 1 Mann
Foto: Hermann Pistracher, Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, 12. Jänner 2009
23 Mann des Unterabschnitts Kirchberg am Wagram trafen am 12.1. im Gasthaus Heiss zur Einschulung auf die neuen Digitalfunkgeräte zusammen. Unter Anleitung des Nachrichtendienst-Abschnittssachbearbeiters Ernst Mantler von der Feuerwehr Bierbaum nahmen die Kameraden den monatlichen Funkproberuf zum Anlass um sich mit den Handfunkgeräten vertraut zu machen.
Mit dem neuen System soll es in Zukunft möglich sein mit Organisationen wie der Rettung, der Polizei und den Christophorus-Besatzungen direkt Kontakt aufzunehmen. Zunächst werden sowohl das neue Digitalsystem als auch der althergebrachte Analogfunk parallel zur Verwendung kommen, wobei in der Anfangsphase hauptsächlich die Kommunikation mit den Alarmzentralen und anderen Einsatzorganisationen digital ablaufen soll. Ein großer Vorteil des neuen Systems ist, dass unangenehme Funklöcher und Kommunikationsschwierigkeiten zu den Alarmzentralen hin Geschichte sein sollten. Besonders die Einsatzleitung soll durch die einheitliche Kommunikationsebene aller Einsatzkräfte noch effizienter und schneller handeln können.
Foto&Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 9. Jänner 2009
Am Freitag, dem 9. Jänner.2009, fand die alljährliche Mitgliederversammlung der FF-Kirchberg am Wagram statt. Bei versammelter Mannschaft und den Feuerwehrjugendmitgliedern konnte Kommandant Alfred Kink, Abschnittskommandant Franz Schneider sowie Gemeindechef Bürgermeister Johann Benedikt und seinen Stellvertreter, Vizebürgermeister Hubert Fiegl begrüßen. Nach dem Kassen- sowie Tätigkeitsbericht vom Leiter des Verwaltungsdienstes Jürgen Pistracher gaben die Sachbearbeiter Fahrzeug-, Geräte-, Nachrichten-, Wasserdienst und Atemschutz bzw. Feuerwehrjugend ihre Berichte bekannt. Im Anschluss wurde die Kameradin Teresa Pistracher zum Löschmeister befördert. Die Kameraden Paul Fitzka, Thomas Raimerth und Teresa Pistracher übernahmen die Ämter des Zeugmeisters, Fahrmeisters bzw. Jugendführers.
9 Mitglieder der Feuerwehrjugend absolvierten im Dezember 2008 das Fertigkeitsabzeichen Technik, sowie weitere 3 Mitglieder das Fertigkeitsabzeichen Feuerwehrtechnik-Spiel. Aufgrund dieser Leistung wurden den Jugendlichen die Abzeichen vom Feuerwehrkommando, vom Bürgermeister und Vizebürgermeister überreicht. Zum Abschluss bedankten sich Abschnittkommandant Franz Schneider, Bürgermeister Johann Benedikt und Vizebürgermeister Hubert Fiegl für die gute Zusammenarbeit und die geleistete Arbeit der Feuerwehr Kirchberg am Wagram. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram leistete im Jahre 2008 6.751 Stunden Arbeit, davon allein die Jugendlichen 3.100 Stunden.
03 Brandeinsätze: 34 Stunden
15 Brandsicherheitswachen: 392 Stunden
64 Technische Einsätze: 466 Stunden
82 Einsätze: 892,00 Stunden
Foto: Hermann Pistracher, Text: Teresa Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Freiwillige Feuerwehr basiert auf
der Bereitschaft, für andere dazusein.
Daher suchen wir ständig Menschen,
die bereit sind, gemeinsam mit anderen,
für andere zu arbeiten. Mach mit!
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