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Freitag, 3. Februar 2012
Kurz nach dem Bahnhof Kirchberg am Wagram in Richtung Krems - etwas außerhalb von Dörfl - geriet in den Mittagsstunden der Bahngraben der Franz-Josephs-Bahn in Brand. Aufgrund des dürren Grases und des Windes fraßen sich die Flammen dabei auf ein Ausmaß von einigen Metern Länge weiter, ehe die Feuerwehren Kirchberg am Wagram und Engelmannsbrunn um 13:05 Uhr mittels Sirene zum Einsatz gerufen wurden. Die Temperaturen von -10 Grad bei schneidendem Wind forderten nicht nur die 18 Kameraden, sondern ließen den Einsatzleiter auch die Verwendung der Hochdruckleitung des Rüstlöschfahrzeugs überdenken. Da bei beiden Wehren ausreichend Feuerpatschen zur Verfügung stehen, wurde zur Brandbekämpfung dieser einfache, aber effiziente Weg gewählt. Einzig ein glosender Wurzelstock wurde sicherheitshalber mit einem Kübel Wasser abgelöscht. Nach rund einer halben Stunde kehrten die Kameraden in die warmen Feuerwehrhäuser zurück.
Foto: Hermann Pistracher &Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher |
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Samstag, 29. Jänner 2012 Rauch aufsteigen sah ein Feuerwehrkamerad in den Nachmittagsstunden beim Gemeindesammelzentrum in Kirchberg am Wagram und hielt daher Nachschau. Er stellte fest, dass ein Grünschnittcontainer gloste und teilte dies dem Kommandanten mit.
Dieser ließ über die Landeswarnzentrale Sirenenalarm für die Feuerwehr Kirchberg auslösen. Beim Eintreffen der Kameraden züngelten wenige Minuten später bereits Flammen aus dem Metallcontainer. Da dieser jedoch abseits von Gebäuden steht, bestand keine Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Brandes. Mit dem Hochdruck-Rohr des Rüstlöschfahrzeuges konnten der Kleinbrand rasch niedergeschlagen werden. Laut Auskunft eines mittlerweile ebenfalls eingetroffenen Gemeindearbeiters war es in den letzten Wochen bereits mehrfach zu solchen Vorfällen gekommen, weil Unbekannte heiße Asche in den Behälter geworfen hatten. Nach rund einer dreiviertel Stunde konnten die 9 Kameraden den Einsatzort wieder verlassen.
Foto: Hermann Pistracher &Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher |
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Samstag, 21. Jänner 2012
Den Besuch von größeren und damit auch im Feuerwehreinsatz herausfordernderen Betrieben im Einsatzgebiet des Unterabschnittes haben sich die Feuerwehren aus Kirchberg, Engelmannsbrunn, Mallon, Ober-, Mitter- und Unterstockstall für das Jahr 2012 vorgenommen. Damit sollen vor allem die Entscheidungsträger Ortskenntnis gewinnen und etwaige Gefahrenquellen bereits in „Friedenszeiten“ erkunden können. Als erstes Unternehmen stellte sich dabei das Raiffeisen Lagerhaus zur Verfügung. Mit seinen umfassenden Lagerhallen für Getreide, Dünger und Futtermittel, einer Tankstelle, einer Trocknungsanlage und unzähligen Förderbändern, Motoren und Rohren, sowie einem über 60 Meter hohen Silo bietet das Gelände zahlreiche Eventualitäten für mögliche Schadensfälle. Standortleiter Gerhard Menner führte 14 Kameraden in der Theorie am Brandschutzplan und in der Praxis bei einem Rundgang in sein Reich ein. Auch die Wasserverfügbarkeit rund um das Gelände, auf dem im Falle des Falles eine große Brandlast zu erwarten ist, stand im Zentrum des Interesses. Die Begehungen sollen in den nächsten Monaten fortgesetzt werden.
Foto&Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher |
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Werte Mitbürger!
Laut feuerpolizeilichen Bestimmungen müssen Handfeuerlöscher in den Abständen von 2 Jahren auf Ihre Funktion überprüft werden. Um Ihnen Weg, Zeit und Geld zu sparen, veranstaltet die Feuerwehr Kirchberg am
Samstag den 28.Jänner 2012 von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr
im Feuerwehrhaus Kirchberg am Wagram, Hubertusgasse 1
eine FEUERLÖSCHGERÄTE - ÜBERPRÜFUNG.
Die überprüften Geräte werden gemäß Ö-Norm EN3 mit der Prüfplakette versehen. Interessenten, die zu diesem Termin keine Zeit haben, können ihre Geräte am Donnerstag den 26. Jänner 2012 zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr im Feuerwehrhaus abgeben. Der Preis für die gesamte Überprüfung mit der Ö-Normplakette beträgt € 8,50 pro Gerät. Etwaige Reparaturen oder Neufüllungen werden separat verrechnet. Wir hoffen, mit dieser Aktion einen zusätzlich vorbeugenden Brandschutz zu schaffen der auch in Ihrem Interesse ist.
Im Rahmen dieser Aktion können auch Feuerlöscher für Auto, Haushalt und gewerbliche Betriebe über die Feuerwehr günstig bezogen werden.
Foto: Jürgen Pistracher, Text: Gerhard Prosl, Edit: Jürgen Pistracher |
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Donnerstag, 1. Dezember 2011 Mitten in einem Obstgarten landete ein PKW nach einem Überschlag zwischen Kollersdorf und Altenwörth. Neben dem Fahrzeug wurden dabei auch einige Bäume in Mitleidenschaft gezogen. Von der Landeswarnzentrale wurden die Feuerwehren aus Kollersdorf-Sachsendorf und Kirchberg am Wagram um 10:22 Uhr zur Fahrzeugbergung alarmiert. Da sich rasch herausstellte, dass zur Bergung des Unfallautos ein Kran erforderlich sein wird, wurde die Nachalarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Grafenwörth veranlasst. Der Lenker wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt und vom Roten Kreuz ins Krankenhaus eingeliefert. Während die Feuerwehr Kollersdorf die Unfallstelle absicherte, wurde das Wrack von der Feuerwehr Grafenwörth aus dem Obstgarten gezogen. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz wieder beendet werden.
Foto: Jürgen Pistracher, Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher |
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Samstag, den 19. November 2011
In Form eines Stationsbetriebes wurde am 19. November 2011 in Fels am Wagram die diesjährige Abschitts-Atemschutzübung durchgeführt. Nach dem Ausrüsten der Atemschutztrupps unter kritischer Beobachtug eines Trainers mussten 4 Ausbildungsstationen truppweise absolviert werden:
Atemschutzüberwachung
Hier wurde die Organisation eines Atemschutzeinsatzes durchgespielt :
Atemschutzüberwachung, Ablaufposten und Sammelplatzlogistik
Innenangriff bzw Strahlrohrtraining
Nach einem Training am Hohlstrahlrohr (Seitenkriechgang und Rauchgaskühlung) mußten Türprozedur und Suchen mittels Wandtechnik angewendet werden
Höhensicherung
Hier wurde auf einem Baugerüst welches ein Hausdach darstellen sollte, die Eigensicherung der Trupps mittels Sicherungsgeschirr geübt
Wärmmebildkamera
Mit der WBK musste in einem Verrauchten Raum unter mehreren Quellen die "heisseste" gefunden werden
66 Teilnehmer von 19 Feuerwehren stellten sich dieser interessanten und abwechslungsreichen Ausbildung
Text&Foto: Friedrich Ploiner, Edit: Jürgen Pistracher |
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Montag, den 31. Oktober 2011
Anfang September bedeutet für Mädchen und Buben nicht nur Schulbeginn, sondern für viele ein Start bei der Feuerwehrjugend nach der Sommerpause. Die erste Feuerwehrjugendstunde wurde von der Feuerwehrjugendführerin Teresa Pistracher und ihren Gehilfen Jaqueline Buchmeier und Paul Fitzka in gewohnter Weise begonnen.
Feuerwehrjugendführerin Teresa Pistracher:
Mail: t.pistracher@ffkirchberg.at
Text&Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher |
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Montag, den 31. Oktober 2011
Kirchbergs Feuerwehrkameraden sorgen weiterhin für die Zukunft der Wehr:
Am 19. September 2011 erblickte Roland, Sohn vom Kameraden Thomas Raimerth und seiner Manuela das Licht der Welt. Das Kommando der Feuerwehr Kirchberg am Wagram gratulierte zum neuen Erdenbürger und wünschte ihm einen glücklichen Start ins Leben.
Wir wünschen für die Zukunft alles Gute und schöne Zeiten mit dem Buben.
Text&Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Eine nicht alltägliche und einigermaßen gefinkelte Aufgabe hatten die 6 Feuerwehren des Unterabschnittes Kirchberg am Wagram bei ihrer gemeinsamen Übung zu bewältigen: Sie wurden mit dem Alarmstichwort "Verkehrsunfall" in den Russengraben nach Unterstockstall beordert. Das dort vorgefundene Szenario hatte alle Eventualitäten zu bieten, die ein Verkehrsunfall mit sich bringen kann: Ein Fahrzeug hatte sich in den Straßengraben überschlagen und lag dort verkeilt am Dach – der "Lenker" war noch im Fahrzeug eingeklemmt.
Ein zweites Fahrzeug war nach dem Zusammenstoß in Flammen aufgegangen. Zu allem Überdruss musste noch ein nachkommender Traktorlenker so heftig bremsen, dass ein mitgeführter Container mit Gefahrstoff leck schlug. Um diese 3 Vorkommnisse zeitgleich abzuarbeiten war die intensive Zusammenarbeit aller 65 Übungsteilnehmer erforderlich. Ein Teil der Einsatzkräfte erkundete die Art des ausfließenden Tankinhalts (ein Spritzmittel) und dichtete den Container unter Atemschutz ab. Ein weiterer Trupp baute beim Einlaufrohr des Entwässerungsgrabens eine Sperre auf, damit die ausgetretene Flüssigkeit nicht in den Gießgraben gelangen kann. Da der Traktor die Zufahrt zu den beiden anderen Fahrzeugen versperrte und man ohne Atemschutz nicht daran vorbeigehen konnte, mussten weitere Trupps über Königsbrunn zufahren um einen Löschangriff auf das brennende Fahrzeug zu starten und den Eingeklemmten zu retten. Nach rund einer Stunde waren alle Aufgaben so weit gelöst, dass das Übungsziel einer intensiven Zusammenarbeit der einzelnen Wehren erfüllt war. Selbstverständlich traten wie immer bei solchen komplexen Übungen vereinzelt Fehlerquellen auf, aus denen für die Zukunft Lehren gezogen werden. Dennoch war die Übung ein weiterer Schritt zur Verstärkung der Kooperation zwischen den Gruppen.
Übungsteilnehmer:
65 Mann der Feuerwehren Ober-, Mitter,- Unterstockstall, Kirchberg, Engelmannsbrunn und Mallon
8 Übungsbeobachter des Abschnittsfeuerwehrkommandos
Atemluftkompressor FF Absdorf
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Mittwoch, den 28. September 2011
Zu einem „Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person“ auf der S5 wurde die Feuerwehr Kirchberg am Wagram gemeinsam mit der Feuerwehr Utzenlaa am 28.9. um Punkt 18 Uhr gerufen. Die Anreise bis zum Unfallort stellte sich länger als gewöhnlich dar: Der Anrufer am Feuerwehrnotruf hatte den Ort des Geschehens offenbar nicht genau nennen können ein Problem, mit dem die Helfer vor allem auf Autobahnen immer wieder zu kämpfen haben. Bald stellte sich heraus, dass der Unfall nicht im Abschnitt der Feuerwehr Kirchberg am Wagram, sondern nahe der Abfahrt Tulln geschehen war. In dem im Graben am Dach liegenden Fahrzeug war niemand eingeklemmt. Die Insassen waren bei dem Überschlag im Gegenteil sogar unverletzt geblieben. Laut Angaben des Lenkers wollte dieser einem Tier auf der Fahrbahn ausweichen und geriet dabei zunächst zu nahe zur Betonleitwand und dann in den Graben. Die Feuerwehr Kirchberg sicherte die Unfallstelle ab, während die Kameraden aus Utzenlaa den PKW mit dem Kran bargen. Nach einem kurzen Besuch in der Bezirkshauptstadt (zum Wenden) kehrte die FF Kirchberg am Wagram um 19.15 Uhr zurück.
Feuerwehr Kirchberg am Wagram 12 Mann
Feuerwehr Utzenlaa 14 Mann
Polizei, Asfinag
Foto: Jürgen Pistracher, Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, den 19. August 2011
Einem unvermittelt auftauchenden Rehbock wollte eine Lenkerin auf der Landesstraße zwischen Engelmannsbrunn und Kirchberg am Wagram ausweichen. Das Fahrmanöver misslang: Weil sie ihr Fahrzeug dabei verrissen hatte, geriet sie auf die Böschung, schlitterte dort einige Meter dahin, überschlug sich und kam schließlich entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung auf den Rädern zum Stehen.
Die Verunfallte konnte sich selbst aus dem Wrack befreien und einen Notruf absetzen. Um 21:37 wurde zunächst die Feuerwehr Engelmannsbrunn, wenig später dann die Feuerwehr Kirchberg am Wagram alarmiert. Da sich die Mitglieder des Dorferneuerungsvereins (gleichzeitig auch Feuerwehrkameraden) nach dem Aufbau für das morgige Sommerkino im Engelmannsbrunner Feuerwehrhaus befanden, konnte das KLF Engelmannsbrunn unverzüglich ausrücken. Parallel zu den Absicherungsarbeiten versuchten einige Kameraden beruhigend auf die ebenfalls aus dem Ort stammende Lenkerin einzuwirken. Diese wurde vom Roten Kreuz zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei übernahm die Feuerwehr Kirchberg die Bergung des beschädigten Fahrzeugs und verbrachte dieses zu einem sicheren Abstellplatz im Ort. Den ausgetretenen Betriebsmitteln wurde mit der Straßenwaschanlage des RLFs zu Leibe gerückt. Nachdem sich der Revierjäger noch um das verendete Reh gekümmert hatte, konnte der Einsatz nach rund einer Stunde beendet werden.
Feuerwehr Engelmannsbrunn 20 Mann
Feuerwehr Kirchberg am Wagram 13 Mann
Polizei Kirchberg am Wagram 4 Mann
Rotes Kreuz Großweikersdorf 3 Mann
Foto: Jürgen Pistracher, Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, den 13. August 2011
Am 13. August 2011 veranstaltete der Feuerwehrabschnitt Kirchberg am Wagram, vom Abschnittssachbearbeiter Feuerwehrjugend Wolfgang Nirnsee organisiert, einen Ausflug nach Kleinreifling in Oberösterreich.
Zeitig in der Früh fuhren die Feuerwehrjugendgruppen aus Altenwörth, Feuersbrunn, Grafenwörth, Kirchberg am Wagram und Stettenhof per Bus in die Katastralgemeinde der Marktgemeinde Weyer, wo gleich mit der "Wikingermatura" begonnen wurde. In den Fächern wie z.B Bogenschießen, Steinschleuderschießen und einigen Quiz- und Logikfragen mussten die Jugendlichen und die mitgereisten Betreuer ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. Im Anschluss an das Mittagessen gab es die Siegerehrung samt Urkundenverteilung und danach ging es mit dem Wikingerschiff auf der Enns entlang. Trotz schlechtem Wetter ließ sich keiner die Laune verderben und jeder hatte seinen Spaß. Es war ein toller Ausflug für die Kinder und die Jugendlichen, aber auch für die Erwachsenen.
Text&Foto, Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, den 11. August 2011
Kamerad LM Richard Ploiner feierte am 9. August 2011 seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Anlass stellten sich Kommandant OBI Alfred Kink und Leiter des Verwaltungsdienstes Jürgen Pistracher als Gratulanten ein. Oberbrandinspektor Alfred Kink überreichte das Geschenk und wünschte im Namen der FF Kirchberg am Wagram für die weiteren Lebensjahre alles Gute und weiterhin viele Jahre im Kreise seiner Kameraden.
Text&Foto, Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, der 28. Juli 2011
„Türöffnung Im Röseln, Unfall wird vermutet“ hieß es für die Feuerwehr Kirchberg am Wagram in den Morgenstunden des 28. Juli 2011. Dem Roten Kreuz war es nicht gelungen zu einer verletzten Patientin vorzudringen, sodass sich 9 Kameraden auf den Weg machen mussten. Bei deren Eintreffen hatte jedoch ein Verwandter die Tür bereits aufgesperrt, weshalb die Feuerwehrmitglieder gar nicht von den Fahrzeugen absitzen mussten und sich auf direktem Weg wieder nach Hause begaben.
Foto: Jürgen Pistracher, Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, der 22. Juli 2011
Altbekannter Alarmtext länger nicht gehört. Zum zweiten Einsatz des Tages wurde die Feuerwehr Kirchberg am Wagram um 22:48 Uhr mit Sirene, Pager und SMS zu einer Auslösung der Brandmeldeanlage in die Industriestraße gerufen. Wie bisher immer stellte sich der Alarm als Fehlermeldung heraus, was den 9 Kameraden jedoch eine Stunde ihrer Nachtruhe kostete.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, der 22. Juli 2011
Etwas überschätzt dürfte der Lenker eines tschechischen LKWs die Kurve beim Wasserwerk auf der Umfahrung Neustift im Felde haben: Sein Gespann drehte sich auf der regennassen Fahrbahn ein und krachte in die Leitschiene, wobei auch ein Wegweiser in die Quere kam. In Folge wurden die Feuerwehren Neustift im Felde und Kirchberg am Wagram um 13.13 Uhr von der Landeswarnzentrale zur „LKW-Bergung“ alarmiert. Bereits die ersteintreffende Wehr aus Neustift konnte mit ihrem Gerät den Aufleger zurückziehen, sodass der Fahrer sein Gefährt wieder gerade stellen konnte. Schon nach kurzer Zeit konnten die beiden mit 13 Mann ausgerückten Feuerwehren wieder in ihre Rüsthäuser einrücken.
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Sonntag, der 3. Juli 2011
Direkt vom Festakt zum 100-jährigen Jubiläum der Nachbarfeuerwehr Oberstockstall rückten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg um 11:50 Uhr zum Einsatz aus: Auf der S5 waren sich auf der Richtungsfahrbahn Krems kurz nach der Abfahrt Kirchberg 3 Fahrzeuge ein BMW, ein Kleinbus und ein Klein-LKW in die Quere gekommen.
Der PKW kam beschädigt auf der Überholspur zum Stehen, während die beiden anderen Fahrzeuge am Pannenstreifen halten konnten. Die Aufmerksamkeit der beiden Wehren aus Kirchberg und Utzenlaa galt daher zunächst diesem Verkehrshindernis. Trotz massiv beschädigter Vorderachse konnte das Fahrzeug auf die Hubbrille des Rüstfahrzeuges der FF Utzenlaa verladen werden. Der Kleinbus konnte seine Fahrt ohne fremde Hilfe fortsetzen. Nachdem die beiden Feuerwehren die Autobahn bereits wieder verlassen hatten, wurde die FF Kirchberg per Funk nochmals zurückbeordert, da sich der LKW eines Mietwagenverleihers wider Erwarten nicht von der Stelle rührte. Nach kurzer Inspektion des sonst wenig beschädigten Fahrzeuges, stellten die Kameraden fest, dass ein Ventil des Druckluftbehälters vermutlich aufgrund herumwirbelnder Teile abgerissen war und sich die Bremse daher nicht löste. Mit einigen kleinen technischen Umbauten konnte der LKW so weit fahrtüchtig gemacht werden, dass der holländische Fahrer mit dem geladenen Bandequipment unter Begleitung der Feuerwehr bis zur Raststelle Grafenwörth fahren konnte. Nach 2 Stunden im Regen hatten sich die Kameraden das zuvor versäumte Mittagessen in Oberstockstall redlich verdient.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: FF Utzenlaa, Edit: Jürgen Pistracher
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Mittwoch, der 29. Juni 2011
Bereits traditionellerweise begibt sich die Feuerwehr Kirchberg am Wagram mit ihrem Rüstlöschfahrzeug in der letzten Schulwoche in die Volksschule um den Kindern der 4. Klassen Gusto auf die Feuerwehrjugend zu machen. Auch heuer nahmen sich die Lehrerinnen trotz beginnendem Umbaustress Zeit um ihren Schülern eine Stunde mit der Blaulichtorganisation zu ermöglichen. Dabei wurden den Kindern die Grundlagen des Feuerwehrwesens und das Fahrzeug erklärt. Als Höhepunkt des Vormittags dürfen die Kinder selbst das Strahlrohr führen. Die Schüler nahmen die Erklärungen begeistert auf und die Feuerwehr darf sich über zahlreiche Interessensbekundungen für ihre Jugend freuen.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: VS Kirchberg am Wagram, Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, der 25. Juni 2011
Feuerwehrmann Martin Freiberger-Scharl feierte am 25. Juni seinen 40. Geburtstag. Aus diesem Anlass stellten sich die Kameraden als Gratulanten ein. Kommandantstellvertreter Brandinspektor René Schneider überreichte das Geschenk und wünschte im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram für die weiteren Lebensjahre alles Gute und weiterhin viele Jahre im Kreise seiner Kameraden.
Text: Jürgen Pistracher, Foto: Freiberger, Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, der 23. Juni 2011
Auf Einsätze in den Abendstunden von Feiertagen scheint die Feuerwehr Kirchberg abonniert zu sein. Ein heftiges Unwetter am Fronleichnamstag machte das Eingreifen der Florianis auf der Baustelle unseres Kommandantstellvertreters notwendig. Da der Regenwasserkanal übergegangen war lief Wasser über ein ehemals als Abfluss benütztes Rohr in die Baugrube für den Neubau des Wohnhauses und blieb auf dem Estrich in der Höhe von rund einem halben Meter stehen. Das Abpumpen des stark verunreinigten Wassers mittels Unterwasserpumpe stellte ein relativ geringes Problem dar. Schwieriger wurde es schon den Schlamm von der Bodenplatte zu entfernen. Mit Hilfe eines Hochdruckrohres und des neu angeschafften Nassaugers gelang es die Baustelle so weit wiederherzustellen, dass weitergearbeitet werden kann.
Foto: Jürgen Pistracher, Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, der 13. Juni 2011
Mit einem Feuerwehreinsatz endete für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram das Pfingstwochenende. Das Rote Kreuz hatte die Florianijünger zur Unterstützung angefordert, weil der Rettungsdienst aufgrund einer versperrten Türe nicht zu einer Patientin vordringen konnte. Binnen kurzer Zeit waren die um 17.31 Uhr alarmierten Kameraden zu der nur wenige Schritte vom Feuerwehrdepot entfernten Einsatzadresse angerückt; die Wohnungstür älteren Baujahres stellte keine allzu große Herausforderung für die geübten Handwerker innerhalb der Feuerwehr dar. Bereits nach einer halben Stunde war der Einsatz aus Sicht der Feuerwehr somit erledigt.
Foto: Jürgen Pistracher, Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Mittwoch, der 1. Juni 2011
Mit einer der ureigensten Aufgaben der Feuerwehr der Förderung von Wasser unterstützte die Feuerwehr die Volksschule Kirchberg bei der Aktion „Hallo Auto“. Dabei wird Schülern der Anhalteweg von Autos praktisch vorgeführt und auf Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen. Ein Teil der Ausbildung ist es, den Unterschied zwischen trockener und nasser Fahrbahn darzustellen. Dazu „überfluteten“ 3 Kameraden die Feldgasse und sorgten so für kritische Fahrbedingungen.
Foto&Text: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, der 30. Mai 2011
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit Menschenrettung wurden die Feuerwehren aus Fels am Wagram, Grafenwörth und Kirchberg am Wagram am 30. Mai gegen 13.00 Uhr zur sogenannten „Eisernen Brücke“ der Kreuzung der Straße von Engelmannsbrunn nach Gösing und jener zwischen Großriedenthal und Fels gerufen.
Noch bevor in den 3 Orten die Sirene heulte, hatte eine Privatperson den Unfall auch persönlich in Engelmannsbrunn allerdings nur als Fahrzeugbergung gemeldet, weshalb sich auch dort Kameraden in Bewegung setzten. Für die ersteintreffende Feuerwehr Fels zeichnete sich folgendes Bild ab: Zwei PKW waren augenscheinlich am Kreuzungsplateau im rechten Winkel zusammengestoßen. Ein Fahrzeug kam auf der Fahrbahn zum Stehen, während der andere Wagen in den Straßengraben geschleudert wurde und dort gegen einen Baum prallte. Die Lenker waren nicht in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, weshalb die technischen Rettungssätze nicht zur Anwendung kommen mussten. Parallel zu den Standardmaßnahmen der Feuerwehr (Absichern, Brandsicherheit,...), begannen die Mannschaften des Christophorus 2 aus Krems, eines Notarztwagens und des Roten Kreuzes mit der Erstversorgung der beiden unbestimmten Grades verletzten Lenker. Dafür wurde das Fahrzeug im Graben mit einer Seilwinde gegen weiteres Abrutschen gesichert, um einen sicheren Zugang zu dem noch im Fahrzeug befindlichen Lenker zu gewährleisten. Nachdem die Verunfallten stabilisiert und in den Hubschrauber bzw. Notarztwagen verbracht worden waren, konnten die Feuerwehren mit der Bergung der Fahrzeuge und mit dem Binden ausgetretener Betriebsmittel beginnen. Die beiden Wracks wurden auf den Kran und den Abschleppwagen der Feuerwehr Grafenwörth verfrachtet und anschließend gesichert abgestellt. Gegen 16 Uhr konnten die meisten Wehren wieder einrücken. Einzig die örtlich zuständige Feuerwehr Fels verblieb noch zu weiteren Aufräumarbeiten am Unfallort.
Feuerwehr Engelmannsbrunn
Feuerwehr Fels/Wagram
Feuerwehr Grafenwörth
FF Kirchberg am Wagram
Christophorus 2
NAW, Rotes Kreuz
Polizei
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, der 16. April 2011
9 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram nahmen am Samstagvormittag an der Zugsübung des Katastrophenhilfsdienstes teil. Dabei sollten diesmal die Abläufe im Kommando der Züge auf den Prüfstand gestellt werden, weshalb mehrere kleinere Übungsannahmen abgearbeitet wurden. Die Aufgabe der Führungsebene bestand darin die einzelnen Feuerwehren zu koordinieren und den Einsatz auf mehreren Ebenen zu leiten. Der Feuerwehr Kirchberg am Wagram wurden dabei Aufgaben in der Zuckerfabrik Tulln zugeteilt: Von einem Zuckersilo mussten die Kameraden einen Verunfallten retten ein Mediumsaustritt aus einem Waggon wurde mit Schwerschaum bekämpft. Die Lösung dieser Aufgaben stellte keine allzu große Herausforderung dar lag doch der Fokus darauf den Kommandozug ins Schwitzen zu bringen.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Mittwoch, der 13. April 2011
Ein sehr spezielles Objekt im erweiterten Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram ist die Gasverdichterstation Kirchberg am Wagram in Kollersdorf: Dort wird Erdgas, das bei Baumgarten im Marchfeld nach Österreich kommt, zu hohem Druck verdichtet und weiter Richtung Westen geschickt. Um trotz des hohen Sicherheitsstandards für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, üben die Feuerwehren aus Kirchberg am Wagram und Kollersdorf-Sachsendorf ein Mal pro Jahr den Umgang mit dem riskanten Stoff Erdgas.
Beaufsichtigt und geleitet wird diese Fortbildung von den Experten der OMV-Betriebsfeuerwehr. Heuer stand als Thema das richtige Vorgehen bei einem Gasbrand am Programm. Dazu wird auf 65 bar komprimiertes Gas über ein Abbrennrohr abgefackelt. Mit 2 C-Rohren kühlt die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung die Umgebung des Gasaustrittes und schlägt die Flamme schließlich mit einem B-Rohr ab. Zur Tradition ist bereits die von der OMV gesponserte Jause im Anschluss an den aufschlussreichen Abend geworden.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, der 12. April 2011
Flammen aus dem Armaturenbrett schlugen einem Reisenden entgegen, als er sein 21 Jahre altes VW Golf Cabrio am Bahnhof Kirchberg am Wagram, Bezirk Tulln starten wollte. Ihm gelang es gerade noch seine persönlichen Habseligkeiten aus dem Fahrzeug zu retten, bevor der Brand auf den Fahrgastraum übergriff. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung um 22:25 Uhr trafen die Feuerwehren aus Kirchberg am Wagram, Engelmannsbrunn und Oberstockstall am Einsatzort direkt vor dem Gasthaus Bernhard ein; zu diesem Zeitpunkt stand der PKW jedoch bereits in Vollbrand und die Flammen hatten auch die Reifen erfasst. Atemschutzträger der Feuerwehr Kirchberg am Wagram nahmen umgehend einen Löschangriff vom Rüstlöschfahrzeug auf das Brandobjekt vor. Der hartnäckig brennende Gummi der Reifen erwies sich dabei wie gewohnt als Quelle massiver Rauchentwicklung. Zur Unterstützung der Löschmaßnahmen und zum Binden der ausgetretenen Flüssigkeiten wurden zusätzlich Bioversallöscher zum Einsatz gebracht. Um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern, kühlten die Feuerwehren das heiße Metall des völlig ausgebrannten Autowracks. Nach rund einer Stunde kehrte schließlich die nächtliche Ruhe am Bahnhof Kirchberg am Wagram wieder ein.
Feuerwehr Kirchberg am Wagram 12 Mann
Feuerwehr Oberstockstall 8 Mann
Feuerwehr Engelmannsbrunn 15 Mann
Abschnittsfeuerwehrkommando Kirchberg
Polizei Kirchberg am Wagram
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, 7. April 2011
„Brand einer Gerätehalle Straßenmeisterei Kirchberg am Wagram“ mit dieser Durchsage startete eine gemeinsame Übung der Feuerwehren aus Kirchberg am Wagram und Engelmannsbrunn. Am Betriebsgelände in der Bahnstraße war eine Holzhalle, in der zahlreiche benzinbetriebene Arbeitsmaschinen gelagert werden, in Brand geraten. Auch die Gasflasche eines Flämmgeräts ist der Brandlast ausgesetzt. Die Aufgabe der ersteintreffenden Feuerwehr Kirchberg bestand darin einen Löschangriff in das Objekt vorzutragen und das „Feuer“ zu bekämpfen. Von der Feuerwehr Engelmannsbrunn wurde die Wasserversorgung für das Rüstlöschfahrzeug hergestellt und eine Reserve-Atemschutztrupp gestellte. Dieser übernahm folglich als Ablöse die Kühlung der Gasflasche, womit das Übungsziel erreicht war. Im Anschluss folgte noch eine Begehung des Betriebsgeländes und eine gemütliche Übungsnachbesprechung, bei der sich die beiden Übungsbeobachter Andreas Geigenberger von der FF Kirchberg und Martin Zehethuber von der FF Frauendorf/Au mit dem Vorgehen und der Zusammenarbeit zufrieden zeigten.
Text: Stefan Nimmervoll
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Sein Hobby zum Beruf macht künftig Kirchbergs Feuerwehrverwalter Jürgen Pistracher: Er tritt die Stelle als Disponent in der Landeswarnzentrale Niederösterreich in Tulln an und wird als „Florian Niederösterreich“ künftig unter anderem auch für die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren Kirchberg am Wagram verantwortlich sein. Für die Florianijünger der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram bietet dieser „direkte Draht“ zum Alarmgeber einige Vorteile: Aufgrund der Ortskenntnis von Jürgen Pistracher wird es möglich sein Einsatzorte noch genauer zu lokalisieren und präzise Alarmierungen durchzuführen. Anliegen und Wünsche werden die örtlichen Feuerwehren auf noch kürzerem Weg in Tulln anbringen können. Die ohnehin gute Zusammenarbeit mit der Landeswarnzentrale wird damit nochmals eine Aufwertung erfahren.
Text: Stefan Nimmervoll
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Als neuer Abschnittskommandant wurde Christian Burkhart aus Neudegg und als sein Stellvertreter Ernst Mantler aus Bierbaum am Kleebühel gewählt.
Zum Unterabschnittskommandant im Unterabschnitt Kirchberg am Wagram I wurde Stefan Nimmervoll gewählt.
Bei der vorher stattfindenden Bezirkskommandantenwahl wurde Herbert Obermaißer (Ollern) als Kommandant und Johann Zanitzer (Zwentendorf) als Bezirkskommandantstellvertreter gewählt.
Foto: Stefan Öllerer Text&Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 25. Februar 2011
In tiefer Trauer und mit großem Entsetzen müssen wir bekannt geben, dass uns unser Freund und Kamerad Toni Mantler für immer verlassen hat. Mit ihm verliert die Feuerwehr einen Kameraden mit Leib und Seele und seine Familie ihren Vater. Als Verwalter-Stellvertreter der Feuerwehr Kirchberg am Wagram und Stellvertreter des Verwaltungsdienstes im Feuerwehrabschnitt Kirchberg am Wagram widmete Toni einen guten Teil seiner Zeit dem Feuerwehrwesen. Seine Gabe messerscharf zu analysieren und außerhalb ausgetretener Pfade zu denken hat ihn zu einem spannenden Gesprächspartner innerhalb und außerhalb der Feuerwehr gemacht. Noch den Donnerstagabend verbrachte Toni wie so oft mit seinen Kameraden im Feuerwehrhaus Kirchberg nur wenige Stunden erreichte diese die Nachricht von seinem Tod. Anton Mantler wurde nur 52 Jahre alt. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Frau und bei seinen beiden Töchtern.
Toni wir werden Dich vermissen!
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Donnerstag, 10. Februar 2011
Ein besonderer Experte vermittelte der Feuerwehr Kirchberg am Wagram sein Fachwissen zum Thema „Einsatz im Gleisbereich“: Kommandant Alfred Kink im Zivilberuf Lokführer gelang es die Herausforderungen bei Feuerwehreinsätzen auf ÖBB-Gelände besonders praxisnah darzustellen. Da die Franz-Josefs-Bahn direkt durch das Einsatzgebiet der Feuerwehr Kirchberg führt, muss stets mit solchen Einsatzszenarios gerechnet werden. Für die Kameraden besteht dabei großes Gefahrenpotential: Hohe Spannungen am Fahrdraht, die langen Bremswege der Züge und die exponierte Lage der Gleisanlagen müssen beachtet werden. Daher obliegt die Verantwortung über Maßnahmen im Gleisbereich nicht wie sonst beim FF-Einsatzleiter, sondern bei der ÖBB. Nach der Auffrischung bei der Schulung wissen die Kameraden die FF Kirchberg nun wieder genau wie diese Zusammenarbeit abläuft.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto&Edit: Jürgen Pistracher
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Alfred Kink als Kommandant, René Schneider als sein Stellvertreter und Jürgen Pistracher als Leiter des Verwaltungsdienstes - so lautet das für weitere 5 Jahre das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram. Die beiden Kommandanten wurden bei der Mitgliederversammlung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Bereits im Jänner hatte es eine turnusmäßige Versammlung der Kameraden der FF Kirchberg am Wagram gegeben, bei der das Kommando für das abgelaufene Jahr entlastet und Ehrungen vergeben wurden.
Im Jahr 2010 leistete die Feuerwehr 69 Einsätze und arbeitete dabei und bei diversen Übungen 3.514 Stunden zum Wohle der Allgemeinheit. Befördert wurden Katrin Schragner, Jaqueline und Stefanie Buchmeier zum Feuerwehrmann. Zum Löschmeister wurde Ing. Martin Freiberger-Scharl befördert. Da bei dieser ersten Sitzung noch einige Punkte offen geblieben waren, musste für die Neuwahl des Kommandos „ein zweiter Anlauf“ genommen werden.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto&Edit: Jürgen Pistracher
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Dank eines Gewinnspieles auf der "Retter-Messe" in Wels im Herbst kann die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg ihren Bestand an Pagern um ein weiteres Stück aufstocken. Die Funkmeldeempfänger sind mittlerweile zum wichtigsten Alarmierungsmittel größerer Feuerwehren georden, da die Kameraden mit ihnen zuverlässig und unverzüglich informiert werden können. Um die Bevölkerung von Kirchberg nicht übermäßig zu strapazieren, wird seit längerem nur mehr bei Bränden und Menschenrettungen per Sirenensignal alarmiert. Das zusätzlich versendete SMS kommt aufgrund der unterschiedlichen Verarbeitungsgeschwindigeiten der Mobilnetzanbieter jedoch nicht immer zeitgerecht an. Die Feuerwehr Kirchberg freut sich über den Gewinn und dankt der Firma Swissphone für das Gerät.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto&Edit: Jürgen Pistracher
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Zur traditionellen Weihnachtsfeier des Feuerwehrabschnitts Kirchberg am Wagram kamen Kameraden der 32 Wehren im Gasthaus Salomon in Absdorf zusammen.
Im Beisein von Landtagsabgeordneten Bgm. Mag. Alfred Riedl, Bezirkshauptmannstellvertreter Andreas Riemer, Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Thallauer und Absdorfs Bürgermeister Franz Dam wurden im Laufe des abends auch verdiente Feuerwehrmänner für ihren jahrzehntelangen Einsatz geehrt. Von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram wurde Kamerad Oberbrandmeister Andreas Geigenberger für 25 jährige Tätigkeit im Feuerwehrdienst geehrt.
Text, Foto & Edit: Jürgen Pistracher
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Mit der erfolgreich absolvierten Abschlussprüfung für die Grundausbildung in Bierbaum darf sich die Feuerwehr Kirchberg über drei neue fertig ausgebildete Mitglieder freuen. Das Besondere daran: Mit Jaqueline und Stephanie Buchmeier und Kathrin Schragner treten drei weitere Damen in den Dienst ein. Die Feuerwehr Kirchberg am Wagram setzt damit ihre Vorreiterrolle fort und sieht sich als Vorzeigebeispiel dafür, dass das Feuerwehrwesen längst keine männliche Bastion mehr darstellt. Das gesamte Team freut sich, dass mit dem Abschluss der Ausbildung neue Kräfte zur Verfügung stehen. Da es gerade untertags immer schwieriger wird, ausreichend Personal zu finden, wäre es toll, wenn sich weitere Kirchberger egal ob männlich oder weiblich sich für die Feuerwehr motivieren könnten. Interessenten dürfen jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen….
Text: Stefan Nimmervoll, Foto&Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, der 13. November 2010
Ein besonderes Spezialgebiet des Branddienstes nahmen sich die Feuerwehren des Abschnittes Kirchberg am Wagram bei der jährlichen Abschnittsatemschutzübung am 13.11. vor: Die Belüftung und Entrauchung von Brandobjekten wurde von den Kameraden des Vereins ready4fire in Theorie und Praxis vorgeführt. Durch eine rasche Beseitigung des Rauches können Fluchtwege für Eingeschlossene geschaffen und die Löscharbeiten vereinfacht werden. Dazu muss allerdings die komplexe Steuerung von Luftzügen beherrscht werden. Zunächst wurden den Teilnehmern im Lehrsaal daher die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Beseitigung von Brandrauch durch Druckbelüftung näher gebracht. Unmittelbar darauf konnte die graue Theorie in zwei Häusern in Grafenwörth und St.Johann realitätsnah umgesetzt werden. Zwar füllte statt Rauch nur Übungsnebel die Räume, dieser zeigte den Atemschutzträgern aber ebenso die Schwierigkeiten beim Auffinden von Stiegenhäusern und Fenstern. Die Erfahrung, dass mit einigen wenigen Maßnahmen die Einsatzsituation in geschlossenen Räumen verändert werden kann, nehme 105 Kameraden von 21 Feuerwehren mit nach Hause darunter 5 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: FF Grafenwörth Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, der 22. Oktober 2010
Zu einer Kollision zwischen einem PKW, der aus der Lagerhausstraße in die Neustifterstraße abzweigen wollte, und einem aus Norden kommenden Fahrzeug kam es in den Nachmittagsstunden in Kirchberg am Wagram. Um 14:38 Uhr wurde die Feuerwehr Kirchberg mit dem Meldebild „Verkehrsunfall mit zwei PKWs und einer verletzten Person“ via Pager und SMS zum Einsatz gerufen. Am Ort des Geschehens übernahmen die Kameraden die Erstversorgung eines Unfallopfers, das über Schmerzen klagte. Die medizinische Betreuung wurde von der Besatzung des Roten Kreuz-Wagens aus Grossweikersdorf nach dessen Eintreffen fortgesetzt. In weiterer Folge unterstützen die Florianis die beiden Abschleppunternehmen bei der Verladung der Unfallautos und sorgten für ein rasches Freimachen der Verkehrsflächen.
Feuerwehr Kirchberg am Wagram, 13 Mann
Rotes Kreuz Grossweikersdorf
Polizei Kirchberg am Wagram
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, der 15. Oktober 2010
Einen besonderen „Abenteuerspielplatz“ boten die Verantwortlichen des Katastrophenhilfsdienstzuges den 107 Teilnehmern der heurigen KHD-Einsatzübung in Großweikersdorf. Mitten unter ihnen befanden sich 12 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram, deren Aufgabe es war eine Behelfsbrücke über einen Bachlauf zu schlagen. Verwendet durften dabei nur Holz und Leinen genommen werden. Mit fachlicher Unterstützung erfahrener Kameraden gelang es binnen einer Stunde eine tragfähige Konstruktion zu erbauen und so die Versorgung der gegenüberliegenden Seite wieder herzustellen. Von der Funktionalität des Bauwerks konnten sich letztlich alle Kameraden und Übungsbeobachter überzeugen. Parallel zum Szenario „Brückenbau“ suchten andere Mannschaften gemeinsam mit der Rettungshundestaffel im Industriegebiet vermisste Personen um die Kommunikation zwischen den einzelnen Organisationen zu verbessern. Die Kameraden der FF Kirchberg sind sich einig, dass sie nicht nur die Grundregeln der Knotenkunde wiederholt haben, sondern auch eine der interessantesten und kurzweiligsten Übungen der letzten Jahre miterlebt haben.
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, Pistracher Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, der 9. Oktober 2010
"Der nächste Kamerad unter der Haube" hieß es am 9. Oktober 2010. Feuerwehrkamerad Thomas Straßer nahm seine Sieglinde in der Pfarrkirche Haitzendorf zu seiner Ehefrau. Pfarrer Mag. Witold Prusinski nahm die Trauung vor. Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram übernahm das traditionelle Vorziehen und stieß anschließend mit dem Brautpaar auf ihr Glück an.
An dieser Stelle wünschen wir der jungen Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft.
Text, Foto und Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, 2.Oktober 2010
Wie jedes Jahr fand am Samstag, dem 2.10.wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm statt. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr wurden nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" in ganz Österreich ausgestrahlt. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.
Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung.
Die Signale können derzeit über 8.055 Feuerwehrsirenen abgestrahlt werden.
Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto&Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, der 13. September 2010
Groß ist die Freude bei Verwalter Jürgen Pistracher und seiner Sylvia: Am 13. September erblickte ihre Tochter Anna das Licht der Welt. Nach Brüderchen Florian ist somit für weiteren „Feuerwehrnachwuchs“ gesorgt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram gratulieren sehr herzlich!
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 27. August 2010
Die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram hat die traurige Pflicht das Ableben ihres Kameraden Karl Schuhmeister bekannt zu geben. Der Geschäftsmann und Glasermeister war seit 01. September 1959 Mitglied der Wehr und prägte als Fahrmeister diese entscheidend mit. Bei festlichen Anlässen gehörte die „Institution“ Karl Schuhmeister bis zuletzt untrennbar zur Feuerwehr Kirchberg am Wagram. In unzähligen Anekdoten aus den Glanzzeiten seiner Feuerwehr-Generation wird der „KRAD-Fahrer mit der Pfeife“ weiter lebendig bleiben. Das Begräbnis findet um 10:30 Uhr am Freitag in Krems statt.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto&Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, der 19. August 2010
Wie schon im Vorjahr veranstalteten die Freiwilligen Feuerwehren aus Engelmannsbrunn und Kirchberg am Wagram im Rahmen des Kindersommers des Wagramer Hilfswerkes einen FF-Actionnachmittag. Rund 20 Kinder fanden sich zum Teil gemeinsam mit ihren Eltern beim Feuerwehrhaus Engelmannsbrunn ein um für zwei Stunden in die Welt der Florianis einzutauchen. Zunächst wurden den „Nachwuchs-Feuerwerkern“ stilgerecht die Uniformen der Kameraden aus Engelmannsbrunn angelegt, um sie auch optisch auf den Nachmittag vorzubereiten. Wie zu erwarten übten Blaulicht und Martinshorn der Einsatzfahrzeuge eine Faszination auf die Kinder aus, die nur noch von den „Wasserspielen“ übertroffen werden konnte. Zur Einstimmung durften sich die jungen Teilnehmer an Kübelspritze und Spritzwand versuchen ehe es zum Hochdruckrohr des Rüstlöschfahrzeuges ging. Da der Wettergott einen warmen und sonnigen Tag gesendet hatte, konnte der Nachmittag schließlich noch mit dem obligatorischen „Schaumbad“ abgeschlossen werden.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Martina Bauer, Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, der 19. August 2010
Die Grundwasserproblematik des Tullner Beckens erreicht Kirchberg am Wagram: Bereits nach den Juli-Unwettern musste die kleine Unterführung am Setzerweg für den Verkehr gesperrt werden, da diese mit Wasser geflutet war. Nun drückt es das Grundwasser auch in den Personendurchgang zwischen den Bahnsteigen am Bahnhof Kirchberg, der ebenfalls geschlossen werden musste. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg unterstützt die ÖBB mit Pumpen bei der Trockenlegung des Areals.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, der 31. Juli 2010
Die Gefährlichkeit der Kurven zwischen Kirchberg am Wagram und Unterstockstall musste ein junger Lenker aus dem Bezirk Tulln in den Vormittagsstunden des 31. Juli erkennen. Er war vermutlich zunächst rechts aufs Bankett geraten und hatte dann einen Schacht am linken Fahrbahnrand gerammt, worauf sein Fahrzeug auf der Böschung am Dach zum Liegen kam. Um 10.23 wurden die beiden Feuerwehren aus Kirchberg und Unterstockstall von der Landeswarnzentrale zur Fahrzeugbergung alarmiert. Nach der Absicherung der Unfallstelle wurde der verletzte Lenker, der sich selbst aus dem Wrack befreien konnte, bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes Großweikersdorf betreut. Der PKW wurde von den Kameraden per Hand wieder auf die Räder gestellt und derart gesichert in einer Weingartenzufahrt abgestellt, dass ihn der herbeigerufene ÖAMTC wegbringen kann. Bereits nach einer Dreiviertelstunde konnte der Einsatz beendet werden.
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, der 31. Juli 2010
Die Welle der Hochzeiten innerhalb der Feuerwehr Kirchberg hält an. Nachdem Thomas Raimerth und Thomas Strasser glücklich unter die Haube gekommen sind, folgte Günther Prosl, Ehrenmitglied und tatkräftiger Helfer der Feuerwehr, diesem Beispiel und ehelichte seine Christine. Die Kameraden gratulieren herzlich und hoffen, dass ihnen Günther auch als Ehemann als Freund und Unterstützer erhalten bleibt.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Gerhard Prosl, Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, der 15. Juli 2010
Ein heftiges Unwetter mit Hagel, Sturm und Starkregen hat in den späten Abendstunden des 15. Juli für Verwüstungen in Kirchberg am Wagram gesorgt. Binnen einer Stunde gingen 60 Millimeter Regen nieder. Innerhalb weniger Minuten standen zahlreiche Keller zentimeterhoch unter Wasser. Bäume wurden entwurzelt und Dachziegel heruntergerissen. Ab 21.45 Uhr wurde die Feuerwehr im Minutentakt zu unterschiedlichen Einsatzadressen alarmiert. Um die über 30 nahezu gleichzeitig einlaufenden Notrufe abarbeiten zu können standen 8 Feuerwehren aus der Gegend mit rund 120 Mann im Einsatz. Für Dramatik sorgte die Überflutung einer Eisenbahnunterführung: Ein Fahrzeuglenker hatte die Fluten nicht bemerkt und konnte sich in letzter Minute selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Die Franz-Josefs-Bahn musste vorübergehend gesperrt werden, nachdem eine Garnitur einen am Gleiskörper liegenden Baum gerammt hatte. Am Gelände eines ehemaligen Sägewerks hielt eine Lagerhalle dem Sturm nicht stand und stürzte in sich zusammen. Neben zahlreichen Privathäusern standen auch die Betriebsgelände eines Supermarktes und eines Autohauses unter Wasser. Trotz der Vielzahl der Einsatzadressen und obwohl auch in anderen Orten der Region Wagram einige Schäden behoben werden mussten, gelang es bis ca. 2 Uhr alle gemeldeten Einsätze abzuarbeiten. Neben den Verwüstungen im Ortsgebiet selbst wurden auch die Weingärten und Felder der Gemeinde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Für die Vormittagsstunden des Freitags stehen weitere Aufräumarbeiten an.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, der 10. Juli 2010
An ihrem besonderen Freudentag durfte die Feuerwehr Kirchberg ihren Kameraden Thomas Raimerth und seine Manuela begleiten. Traditionsgemäß standen die Feuerwehrmitglieder im Loisium in Langenlois Spalier. Unterstützt wurden Sie dabei von der Feuerwehrjugend, die aufgrund ihres Lagers ohnehin in Langenlois anwesend waren. Im Anschluss begab sich die gesamte Hochzeitsgesellschaft nach Straß, wo es für Thomas und Manuela noch einige feuerwehrspezifische Aufgabe zu lösen gab. Die Feuerwehr Kirchberg gratuliert sehr herzlich!
Text: Stefan Nimmervoll, Foto&Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, der 21. Mai 2010
Für kurze Zeit war Kirchberg am Wagram um Punkt 2 Uhr früh völlig finster: Im gesamten Ortsgebiet war der Strom ausgefallen. Kaum war die Energieversorgung nach vielleicht einer Minute wieder gegeben, heulten auch schon die Sirenen los: „TuS-Alarm in der Industriestraße 5“, so die altvertraute Meldung. Die leise Befürchtung, dass der Stromausfall etwas mit einem tatsächlichen Problem im Industriegelände zu tun haben könnte, wurde nach Ankunft des ersten Fahrzeugs zerstreut und die Atemschutzgeräte wieder sicher verstaut werden. Wie so oft fingen die Herausforderungen für die Feuerwehr aber erst an, da eine Rückstellung der TuS-Anlage nicht möglich und kein Firmenangehöriger greifbar war. Mit Hilfe der Polizei konnte schließlich ein Zuständiger herbeigeholt werden, der die Verantwortung für die Abschaltung der Anlage auf sich nahm. Erst nach einer Stunde kehrte für die Kameraden wieder Nachtruhe ein. Für die Feuerwehr Kirchberg war dies der bereits dritte nächtliche Sirenen-Fehlalarm binnen eines Monats, der auf die Brandmeldeanlage in der Industriestraße zurückzuführen ist.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, der 15. Mai 2010
Im Rahmen der 125-Jahr Feier des Abschnittsfeuerwehrkommandos konnten sich auch zwei Kameraden, die das Kirchberger Feuerwehrwesen in den letzten Jahren und Jahrzehnten wesentlich mitgeprägt haben, über Ehrungen freuen. Der aktuelle Kommandant Alfred Kink wurde für seine Tätigkeit als Ausbildner mit dem Ausbilderverdienstabzeichen in Silber ausgezeichnet. Altkommandant Andreas Kolar wurde das Ehrenzeichen für langjährige verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehrwesen (60 Jahre) zugesprochen. Ebenso durfte sich die Firma EP-Kolar über die Auszeichnung als feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber freuen. Die Kameraden gratulieren herzlich.
Bericht und Fotos: 125 Jahre AFKDO Kirchberg am Wagram
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, der 3. Mai 2010
Ein Übungsszenario der anderen Art bewältigten 9 Kameraden der Feuerwehren Kirchberg am Wagram und Kollersdorf zu Wochenbeginn: Ein Totalausfall der Stromversorgung wurde dabei an mehreren Orten im Bezirk Tulln angenommen. Eine der Folgen daraus war der Ausfall eines Gasventils bei der OMV-Pumpstation in Kollersdorf. Aufgabe der Feuerwehr war es das austretende Gas mit dem Wasserwerfer des Rüstlöschfahrzeugs niederzuschlagen und eine ausreichende Wasserversorgung dafür herzustellen.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Sonntag, der 2. Mai 2010
5.25 Uhr, Sirenenalarm für die Feuerwehr Kirchberg am Wagram: TUS-Alarm in der Industriestraße. Alles weitere wie unten...
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, der 27. April 2010
Um ein noch besseres Zusammenwirken zwischen Rotem Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram zu erreichen veranstalteten Mitglieder beider Hilfsorganisationen einen gemeinsamen Ausbildungsvormittag. Dabei wurde das Vorgehen der jeweils anderen Hilfskräfte vorgezeigt und auf mögliche Probleme hingewiesen. Für die Kameraden der Feuerwehr gab es auch eine Kurzwiederholung der wichtigsten Erste Hilfe-Maßnahmen. Beide Organisationen heben hervor, dass kritische Situationen durch gegenseitiges Verständnis und Übungen noch besser bewältigt werden können.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Samstag, der 17. April 2010
Mittels Sirenenalarm wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg am Wagram gegen 10.30 Uhr zu einer altbekannten Einsatzadresse gerufen. Nach einer längeren ruhigen Phase hatte die Brandmeldeanlage des Industriegebäudekomplexes in der Industriestraße wieder einmal angeschlagen. Aufgrund des „günstigen“ Alarmierungszeitpunktes konnte sehr rasch mit 3 Fahrzeugen und 15 Mann ausgerückt werden. Beim Einsatzobjekt wurde die Feuerwehr bereits von am Gelände anwesenden Arbeitskräften in Empfang genommen. Wie so oft in der Vergangenheit lag die Ursache des Alarms in einer Störung der Brandmeldeanlage. Da bereits an der Quittierung der laufend auftretenden Alarmmeldungen gearbeitet wurde, konnte die Freiwillige Feuerwehr recht bald ins Depot zurückkehren.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, der 13. April 2010
Die jährlich anstehende Übung für die OMV Gasverdichterstation Kirchberg am Wagram in Kollersdorf fand heuer in Form einer Schulung im Gasthaus Bernhard statt. Die beiden laut Alarmplan zuständigen Wehren aus Kirchberg am Wagram und Kollersdorf-Sachsendorf wurden dabei von einem Vortragenden der OMV-Betriebsfeuerwehr im Umgang mit einem etwaigen Gasaustritt ausgebildet. Maßnahmen zu einem Gasaustritt mit oder ohne Feuer wurden den 15 Kameraden nähergebracht um so ein rasches und richtiges Eingreifen im (allerdings unwahrscheinlichen) Unglücksfall gewährleisten zu können. Im Anschluss an die Schulung lud die OMV die Teilnehmer noch zu einem Essen ein.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, der 06. April 2010
Den schulfreien Dienstag nach den Osterfeiertagen nutzten die Feuerwehrjugendgruppen des Bezirks Tulln zu ihrem alljährlichen Ausflug, der heuer in den Nachbarbezirk Krems führte. Am Vormittag stand dabei die Besichtigung des Kraftwerks Theiß am Programm. In einer eindrucksvollen Videovorstellung brachte die EVN den Jugendlichen die verschiedenen Aspekte der Energiegewinnung näher. Anschließend folgte eine ausgedehnte Runde über das Gelände des Werks. Nach einer kleinen Jause ging die Reise für die 9 Mitglieder der Feuerwehrjugend Kirchberg am Wagram ins Germanendorf nach Elsarn weiter. Dort standen Lebensweise und Kultur der Germanen unserer Heimat im Mittelpunkt einer zweistündigen Führung. Brotbacken und Bogenschießen steigerten den Abenteuerwert des Nachmittags. Schließlich zeigten sich die Jugendlichen aber doch glücklich das harte Leben im Germanendorf wieder gegen die moderne Realität tauschen zu können.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Mittwoch, der 17. März 2010
In eine missliche Lage hat der Lenker eines Altpapiersammelfahrzeuges sein Gefährt in den Morgenstunden des 17. März bei der Kirche in Winkl manövriert. Beim Versuch einem anderen Fahrzeug rückwärts auszuweichen kam er mit seinem LKW seitlich auf das Bankett. Dieses gab nach und die Räder sanken in der witterungsbedingt weichen Erde ein. Um ein Umstürzen des beladenen Fahrzeugs zu verhindern, rief sich die Besatzung des Müllwagens die Feuerwehr zu Hilfe. Um 9.05 Uhr wurde die Feuerwehr Winkl per Sirene, wenig später die Feuerwehr Kirchberg am Wagram über Pager alarmiert. Als Erstmaßnahme sicherten die Wehren den Lastkraftwagen gegen ein Abrutschen oder Umfallen mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs Kirchberg und einem Traktor ab. Von der gegenüberliegenden Seite her konnte dann mit der schrittweisen Anhebung des schweren Gefährts begonnen werden. Mit Südbahnwinden, Hebekissen und Pölzhölzern konnte der LKW in zeitraubender Kleinarbeit Stück für Stück angehoben werden bis er selbstständig wieder auf festen Boden zurückfahren konnte. Erst gegen 12 Uhr konnten die ausgerückten Feuerwehrkräfte ihren Einsatz beenden.
Eingesetzen Feuerwehren:
FF-Kirchberg am Wagram RLF, 6 Personen
FF-Winkl, KLF 4 Personen
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Dienstag, 22. Februar 2010
Vermutlich im Bereich der Reifen geriet am 23. Februar gegen 8 Uhr der Tankaufleger eines Sattelzuges der Rail Cargo der ÖBB in Brand. Dem Fahrer gelang es seinen Lastzug auf Höhe Neustift am Pannenstreifen abzustellen und das Zugfahrzeug vom Aufleger abzukuppeln ehe die Flammen auf die Verkleidung des Tanks übergriffen.Zeitgleich heulten in Absdorf, Altenwörth, Kirchberg am Wagram und Neustift die Sirenen. Aufgrund der ungenauen Ortsangaben bei der Alarmierung begaben sich einige Feuerwehrfahrzeuge zunächst zwar in die richtige Fahrtrichtung, allerdings bei der falschen Auffahrt auf die Autobahn. Für die ersteintreffende Wehr aus Absdorf stellte sich die Aufgabe die Art des Stoffes im Tank herauszufinden. Zunächst konnte keine orange Warntafel an dem als Gefahrenguttransporter erkennbaren Tankaufleger entdeckt werden. Nach Rücksprache mit dem Lenker des LKWs stellte sich heraus, dass der Transporter Harz geladen hat, dass nicht als Gefahrengut einzustufen ist. Aufgrund dieser beruhigenden Nachricht konnte mit einem Löschangriff mittels Schaum begonnen werden. Die Speisung der Tanklöschfahrzeuge, von denen der Löschangriff vorgetragen wurde, erfolgte direkt aus den Rüstlösch- und Löschfahrzeugen der nachrückenden Wehren. Nach rund einer viertel Stunde stellte sich der gewünschte Löscherfolg ein, wobei der Containertank der Brandlast standhielt und lediglich dessen Verkleidung verschmolz. Ein weiteres Problem stellte der Abtransport des Auflegers dar, da Reifen, Felgen und Bremsanlage massiv beschädigt wurden. Vom Eigentümer des Lastzuges wurden daher ein Reservefahrzeug für die Ladung sowie technische Unterstützung einer Werkstätte angefordert. Die S5 war für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt.
Eingesetzen Feuerwehren:
FF-Absdorf RLF 9 Personen
FF-Kirchberg am Wagram RLF, KRF-B 9 Personen
FF-Neustift TLF, KLF 8 Personen
FF-Altenwörth TLF, (+ 2tes Fahrzeug) 9 Personen
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Günter Klenk, Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, 22. Februar 2010
Eine defekte Entkalkungsanlage sorgte am 22. Februar für eine Überflutung des Kellers in der Wohnhausanlage „Neue Heimat“ in der Dörflerstraße. Nach telefonischer Information durch die Hausbewohner setzte die Feuerwehr Kirchberg am Wagram um 17 Uhr einen internen Alarm ab. Mit 6 Mann und dem Rüstlöschfahrzeug rückte man zu dem Wohnkomplex ab, wo 2 Unterwasserpumpen in Stellung gebracht wurden um das rund 10 Zentimeter hoch stehende Wasser abzupumpen. Nach rund einer halben Stunde war das unerfreuliche Nass so weit entfernt, dass ein Nasssauger der Hausbewohner zum Einsatz gebracht werden konnte. Nach rund einer Stunde konnte das Objekt schließlich trockengelegt und zur Endreinigung übergeben werden.
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, 8. Februar 2010 Zu einer Fahrzeugbergung auf die S5 in Fahrtrichtung Krems bei der Abfahrt Fels wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram am 8. Februar 2010 zur Mittagszeit per Pager und SMS beordert. Ein Mercedes mit Wiener Kennzeichen war auf einen LKW aufgefahren und nach einem Dreher auf der Überholspur liegengeblieben. Die bei dem Unfall ausgetretenen Betriebsmittel machten nicht nur eine Bergung des Unfallfahrzeuges, sondern auch den Einsatz von Ölbindemittel und eine gründliche Säuberung der Fahrbahn nötig. Das mit 8 Mann besetzte Rüstlöschfahrzeug stand für die Dauer einer Stunde im Einsatz.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher, Edit: Jürgen Pistracher
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Samsta, 30. Jänner 2010
In Kooperation mit einer Brandschutzunternehmen bot die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram am Vormittag des 30. Jänner die Möglichkeit zur Überprüfung von privaten Feuerlöschern an. Ein Techniker der Firma führte dabei die nötigen Wartungsarbeiten und die Zertifizierung der Geräte durch.
Handfeuerlöscher müssen alle zwei Jahre überprüft werden um ihre einwandfreie Funktion zu gewährleisten. Ihre Anbringung wird bei diversen Gebäuden und Installationen behördlich vorgeschrieben. Handfeuerlöscher können im Notfall als Erstlöschmittel die Ausbreitung von Kleinbränden verhindern und sollten in jedem Haushalt griffbereit gehalten werden.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto&Edit: Jürgen Pistracher
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Montag, 25. Jänner 2010
Die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram trauert um ihren Kameraden Franz Burger, der im 78. Lebensjahr nach schwerer Krankheit verstorben ist. Der Dörfler trat 1972 der Feuerwehr Kirchberg am Wagram bei. Im Jahr 1997 wurde Löschmeister Burger in den Reservestand überstellt. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram drückt den Angehörigen ihr aufrichtiges Beileid aus und wird dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto&Edit: Jürgen Pistracher
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Donnerstag, 28. Jänner 2010
Von einem örtlichen Gewerbebetrieb wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg in den Nachmittagsstunden um Hilfe gebeten: Die hartnäckige Verstopfung eines Kanals in einer Wohnhausanlage in der Kremserstraße sollte mittels Hochdruckschlauch des Rüstlöschfahrzeuges behoben werden. Trotz mehrmaliger Versuche gelang es nicht den Kanal frei zu bekommen, sodass die zwei Kameraden der Feuerwehr nach rund einer Stunde ohne Erfolgserlebnis wieder einrückten.
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, Edit: Jürgen Pistracher
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Freitag, 8. Jänner 2010
Das vergangene Jahr Revue passieren ließ die Feuerwehr Kirchberg am Wagram bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Bernhard. Mit 80 Einsätzen war im Jahr 2009 ein leichter Rückgang zu verzeichnen glücklicherweise mussten im abgelaufenen Jahr keine schwierigen Aufgaben gelöst werden. Zwar wurde die FF Kirchberg am Wagram drei Mal mit dem Alarmbild „Verkehrsunfall mit Menschenrettung“ alarmiert, das technische Gerät der Wehr musste dabei letztlich aber nie eingesetzt werden. Auch größere Brände waren keine zu verzeichnen; einzig beim Wohnhausbrand im Dezember in Neustift kam ein Atemschutztrupp als Sicherungstrupp zum Einsatz. In Erinnerung bleiben werden die Einsätze im Rahmen des Katastropenhilfsdienstes: Im Winter mussten Schneemassen in Annaberg bewältigt werden, im Sommer sorgten anhaltende Regenfälle für Überflutungen im Süden Niederösterreichs. Neben diesen Einsatztätigkeiten verbesserten die Kameraden ihr Können im Rahmen von 15 Übungen. Insgesamt stellte die Männer und Frauen der Freiwillige Feuerwehr Kirchberg 3.965 Stunden der Allgemeinheit zur Verfügung.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch einige Kameraden befördert: Nachrichtenwart Sebastian Günther ist in Zukunft „Feuerwehrtechniker“, Erich Raab wird „Löschmeister“ und Christian Dreschkai „Oberlöschmeister". Die Mitglieder der Feuerwehrjugend erhielten von Abschnittsfeuerwehrkommandant Franz Schneider und Bürgermeister Johann Benedikt die im Laufe des vergangenen Jahres erworbenen Leistungsabzeichen überreicht. Die beiden Ehrengäste dankten der Wehr in ihren Ansprachen für die Tätigkeiten im vergangenen Jahr und erinnerten an die besondere Verantwortung und Position der FF Kirchberg im Sicherheitskonzept der Gemeinde. Auch Kommandant Alfred Kink lobte die Motivation seiner Kameraden und brachte seine Hoffnung auf ein weiteres Jahr ohne Unfälle und Verletzungen zum Ausdruck.
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Hermann Pistracher,Edit: Jürgen Pistracher
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Freiwillige Feuerwehr basiert auf
der Bereitschaft, für andere dazusein.
Daher suchen wir ständig Menschen,
die bereit sind, gemeinsam mit anderen,
für andere zu arbeiten. Mach mit!
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